Liedduo
Baumgartner – Dumno
Achte Spielzeit 2014.2015 „Essenzen“
„Wortskulpturen – Michelangelo“

Liedduo Tanja Ariane Baumgartner und Hilko Dumno


Tanja Ariane Baumgartner machte im Sommer 2013 ihr Debut am Royal
Opera House in London als Clairon in Richard Strauss' „Cappriccio“ und
gastierte beim Festival in Edinburgh als Judith in Béla Bartóks Einakter
„Herzog Blaubarts Burg“.
Sie zählt seit der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Hier
gestaltete sie 2013/14 die Partien der Fremden Fürstin in Antonín Dvořáks
„Rusalka“, Iocaste in George Enescus „Oedipe“, Tigrana in Giacomo Puccinis
„Edgar“, Charlotte in Jules Massenets „Werther“, sowie erneut Gaea in
Richard Strauss' „Daphne“. Zu ihren Frankfurter Erfolgen zählen u.a.
Cornelia in Georg Friedrich Händels „Giulio Cesare in Egitto“, Fürstin von
Bouillon in Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“, Prinzessin Eboli in
Giuseppe Verdis „Don Carlos“, Fricka in Richard Wagners „Rheingold“ und
in der „Walküre“, Gora in der deutschen Erstaufführung von Aribert
Reimanns „Medea“ (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Emilia in Verdis
„Otello“, Fenena in „Nabucco“, Die Amme in Richard Strauss' „Die Frau ohne
Schatten“ und die Titelpartie von Othmar Schoecks „Penthesilea“. In der
letztgenannten Inszenierung, die zuvor in Basel gespielt und von den
Kritikern der Opernwelt zur „Inszenierung des Jahres 2008“ gewählt wurde,
konnte Tanja Ariane Baumgartner bereits international auf sich aufmerksam
machen.
Die Mezzosporanistin debutierte bei den Salzburger Festspielen 2010 als
Graefin Geschwitz in Alban Bergs „Lulu“, dem weitere Auftritte folgten, so
im Jahr 2012 die Charlotte in Bernd Alois Zimmermanns „Soldaten“. Sie
gastierte an Bühnen wie dem Theater Basel mit den Rollendebüts als
Amneris in Verdis „Aida“ und 2011/12 mit der Titelpartie in Georges Bizets
„Carmen“, beide unter der Regie von Calixto Bieito, der Opéra Marseille in
Tschaikowskis „Eugen Onegin“, De Vlaamse Opera in Ghent/Antwerpen in
„Frau ohne Schatten“, in der Deutschen Oper am Rhein mit Santuzza in
Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“, in der Berliner Staatsoper in Helmut
Oehrings Purcell-Adaptation „AscheMOND oder Fairy Queen“. 
2002 bis 2008
war sie am Theater in Luzern engagiert.

Tanja Ariane Baumgartner studierte zuerst Violine an der Musikhochschule
in Freiburg, dann Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia.

Hilko Dumno
studierte Klavier, Kammermusik und Liedgestaltung an den
Hochschulen Detmold und Frankfurt am Main. Zu seinen Lehrern zählten
Gregor Weichert, Rainer Hoffmann, Eugen Wangler, Tabea Zimmermann
und Charles Spencer. Er war Stipendiat des Deutschen Musikrates und
der Villa Musica Mainz.
Zu den Sängern, mit denen Hilko Dumno zusammenarbeitet, gehören
Christoph Prégardien, Johannes Martin Kränzle, Christine Schäfer, Hans-
Jörg Mammel, Mischa Schelomianski, Hedwig Fassbender, Julia Kleiter und
Johannes Schendel, als deren Klavierpartner er beim Schleswig-Holstein
Festival,den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade Schwarzenberg,
den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival oder dem Amadeus
Festival in Genf zu hören war. Weitere Konzertreisen führten ihn nach
Nordamerika und Japan.
Neben Rundfunkproduktionen erschienen CDs mit Liedern von Liszt,
Mendelssohn (Mammel), Schubert, Schumann (Kränzle), Strauss
(Fassbender) und Wolf (Kleiter/Prégardien). Hilko Dumno unterrichtet
Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Frankfurt am Main sowie an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.