Mezzosopran
Alison Browner
Sechste Spielzeit 2012.2013 „Schemen“
„Luft von anderem Planeten – Arnold Schönberg“


Die in Dublin, Irland geborene Mezzosopranistin Alison Browner studierte
erfolgreich an der Universität "Trinity College" Musik- wissenschaft und
gleichzeitig am dortigen "College of Music" Violine und Gesang. Anschlie-
ßend kam Alison Browner mit einem DAAD-Stipendium nach Hamburg an
die Musikhochschule und beendete hier nach nur zwei Jahren ihr Studium
mit dem Lied- und Konzertdiplom.
Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München, die gleichzeitige
Arbeit mit Hans Hotter und das Staatstheater Darmstadt waren die ersten
Stationen ihrer aktiven sängerischen Laufbahn. Danach war sie Ensemble-
mitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie besonderen Erfolg mit den
Strauß-Partien "Komponist" und "Oktavian" sowie den großen Mozart-, Ros-
sini- und Repertoire-Partien ihres Mezzo-Fachs hatte.
Seit ihrem Covent Garden Debut London in Rossinis "La Cenerentola" als
"Angelina" sang sie erfolgreich an vielen bedeutenden Opernhäusern wie
der Brüsseler Oper La Monnaie, der Vlaamse Opera Antwerpen und Gent,
Barcelona, Paris, Dublin, Wexford Festival Opera, Zürich, Stuttgart, Frank-
furt, Ludwigsburg, Berlin und auch bei den Salzburger Festspielen unter J.
E. Gardiner. Mit verschiedenen Händelopern und auch als Bachsängerin
gastierte sie öfters in London, Dublin, Rom, beim Melbourne-Festival und
in Japan.
Außer der Oper zeigt Alison Browner großes Interesse für das Konzert- und
Liedrepertoire. In den letzten Jahren hat sie auch in bedeutenden Musik-
zentren im In- und Ausland alle großen Oratorien und viele Liederabende,
mit Ihren Liedbegleitern Breda Zakotnik, Irwin Gage und Andreas Frese
gesungen. Ihre großen Konzerterfolge, mit breitgefächertem Repertoire,
errang sie unter Mitwirkung namhafter Ensembles und Dirigenten, wie
beispielsweise dem Concertgebouworkest unter Philippe Herreweghe, Erik
Ericson und seinem Kammerchor, dem Concerto Köln unter Marcus Creed,
Nicholas Kraemer, James Levine in Bayreuth, the Symphony of Harmony
and Invention London unter Harry Christophers, den Münchner Philhar-
monikern unter Lothar Zagrosek, dem Stuttgarter Staatsorchester unter
Gabriel Ferro, La Stagione, dem Linos-Ensemble, Sigiswald Kuijken, Heinz
Holliger, Thomas Hengelbrock, Christoph Poppen, Wolfgang Gönnenwein,
Peter Schreier, Rolf Beck, Volker Hempfling, Peter Neumann, Karl-Friedrich
Behringer, Peter Neumann, Wolfgang Schäfer u.a.
Ebenso widmet sich die Mezzosopranistin der zeitgenössischen Musik, wie
zum Beispiel Schönbergs "Pierrot Lunaire" im NDR Hamburg, Pierre Boulez,
oder Lili Boulanger mit dem Slowenischen Rundfunk beim Ljubljana-Festival.
Rundfunk-, Fernseh- und andere Tonträgerproduktionen dokumentieren und
unterstreichen die Vielseitigkeit der Sängerin.