Liedduo
Hemmelmann – Jones
Dritte Spielzeit 2009.2010 „Passionen“
„Im Feuer der Walpurgisnachtt“

Anfang des Jahres 2008 fanden Fabian Hemmelmann und Lara Jones als Lied-
duo
zusammen. In der noch kurzen Zeit ihres gemeinsamen Engagements für
das Lied erarbeiteten sie sich bereits ein ansehnliches Repertoire und konzer-
tierten bereits in meheren europäischen Städten, darunter Köln, Graz und Wet-
tenberg. Im Studio Köln-Deutz gestalten sie gemeinsam eine eigene Konzert-
reihe.


Der Bariton Fabian Hemmelmann wurde in Lahnstein / Rheinland-Pfalz
geboren. Er studierte bei Prof. Thomas Quasthoff (Detmold) und bei Prof.
Klesie Kelly-Moog (Köln) und arbeitet zur Zeit mit Michael Volle.
Frühe Liederabende mit Andreas Frese am Klavier führten ihn mit Schu-
manns „Dichterliebe“ und Schuberts „Winterreise“ nach Trier, Koblenz,
Solingen, Sigmaringen und Limburg. Es folgten weitere Recitals; bishe-
rige Höhepunkte waren die Dichterliebe im Humboldt-Konzertsaal Caracas/
Venezuela 2006 und das Italienische Liederbuch im Palais am Festungs-
graben Berlin. Neben der Zusammenarbeit mit der Pianistin Lara Jones
konzertiert Hemmelmann mit dem Gitarristen Christoph Weisbrod unter
anderem mit der „Schönen Müllerin“ von Franz Schubert in der Gitarren-
Fassung.

Ein Schwerpunkt Fabian Hemmelmanns bildet die Neue Musik. So war er
als Solist bereits mit namhaften Dirigenten wie Marcus Creed in Schnittkes
„Faust-Kantate“ 2005 und in Berios „Canticum“ auf der MusikTriennale Köln
2007 zu hören, sowie mit der Schönberg-Serenade und als in der „Sinfonia“
von Berio unter Pierre Boulez im KKL Luzern 2006 und 2009. Im Mai 2007
wirkte er an der Uraufführung von Lucia Ronchettis experimenteller Oper
„Der Sonne entgegen“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit. 2009
war er als Solist mit dem notabu-Ensemble Düsseldorf mit Brigitta Munten-
dorfs „Herbstszenen“ und den Kölner Vokalsolisten mit György Ligetis
„Aventures“ in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören.
Fabian Hemmelmann war auf bedeutenden Podien mit zahlreichen Oratorien
von Bach, Händel, Mendelssohn und Brahms, sowie konzertanten Bühnen-
werken als Solist zu hören, so in der Philharmonie Köln, der Beethovenhalle
Bonn, der Alten Oper Frankfurt, dem Dom zu Münster dem Limburger Dom,
der Stiftskirche und der Liederhalle Stuttgart.


Die südafrikanische Pianistin Lara Anne Jones, geboren in Durban, gab als
Elfjährige ihr Debüt mit dem Natal Philharmonic Orchestra Durban, wurde
so die jüngste Solopianistin Südafrikas und gastiert seitdem regelmäßig
auch mit dortigen Orchestern.
1998 zog Lara Jones zum Studium nach Köln und wurde an der Musikhoch-
schule von Prof. Roswitha Gediga unterrichtet, bei der sie 2003 ihre Reife-
prüfung mit Prädikat und 2006 ihr Konzertexamen ablegte. Nach einem
Zusatzstudium für Liedbegleitung ist sie an der Kölner Musikhochschule
in diesem Fach als Dozentin tätig. Als Kammermusikpartnerin bekannter
Solisten und fester Liedbegleiterin namhafter SängerInnen wie Hannah
Morrison und Miljenko Turk kann man Lara Jones auch oft in ihrem eigenen
Veranstaltungsort, dem Studio 22 in Köln-Deutz hören.
„Dass jede Szene mit den ersten Takten Kontur und Atmosphäre besaß,
das schaffte Turks junge Klavierpartnerin Lara Jones. Die aus Südafrika
stammende Pianistin war eine Entdeckung in diesem WDR-Konzert. (MK,
Kölner Stadtanzeiger, 28.1.2008)