Liedduo
Kuhlmann – Mori
Sechste Spielzeit 2012.2013 „Schemen“
„Gewaltsame Liebe“

Die gemeinsame Leidenschaft für das Lied führte Hiltrud Kuhlmann und
Katsuhisa Mori in ihrer Studienzeit zusammen. Seither wurden sie bei
Wettbewerben in jedem Jahr ausgezeichnet, beim Paula-Salomon-Lindberg-
Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin im Jahr 2009, sie waren Stipendiaten der
Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste Berlin im Jahr
2010/11, beim International-Student-Liedduo-Competition in Enschede,
Niederlande im Jahr 2011 und jüngst in Nürnberg beim Internationalen
Joseph Suder-Liedwettbewerb 2012.


Die Sopranistin Hiltrud Kuhlmann begann ihren musikalischen Werdegang
früh mit dem Violin- und Klavierspiel. Ihre ersten Gesangsstunden erhielt
sie im Alter von 16 Jahren.
2005 begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg
bei Professorin Cheryl Studer, das sie seit 2008 bei Klesie Kelly-Moog an der
Hochschule für Musik Köln fortsetzte und im Sommer 2011 mit dem Diplom
abschloss. Seitdem studiert sie dort im Aufbaustudiengang Konzertexamen.
Ihre Gesangsausbildung ergänzte sie mit zahlreichen Meisterkursen im Solo-,
Liedduo-, und Kammermusikbereich, unter anderem bei Margreet Honig,
Brigitte Fassbaender (Richard-Strauss-Festival), bei Ulrich Eisenlohr und
Ruth Ziesak, bei Axel Bauni, bei Irwin Gage und Esther de Bros (Schleswig-
Holstein-Festival) und beim Mandelring Quartett.
Mit der Kammerbesetzung Streichquartett mit Sopran gewann sie beim
Deutschen Hochschulwettbewerb 2008 einen Förderpreis. Bereits mehrfach
konnte sie gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Katsuhisa Mori, mit dem sie
seit dem Jahr 2008 als Liedduo verbunden ist, Preise und Stipendien errin-
gen. Die jüngste Auszeichnung erhielt sie im November 2012 beim Bundes-
wettbewerb Gesang mit dem „Preis der Berliner Opernhäuser“.
Hiltrud Kuhlmann war in der Spielzeit 2008/09 als Taumännchen in Humper-
dincks „Hänsel und Gretel“ am Mainfrankentheater in Würzburg zu hören.
Konzertante Auftritte hatte sie u. a. mit Solopartien in Händels „Alexander-
fest“ und Haydns „Schöpfung“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
unter der Leitung von Marcus Creed, sowie als Echo in „Ariadne auf Naxos“
beim Richard-Strauss-Festival mit dem Münchner Rundfunkorchester unter
Ulf Schirmer. Unter der Leitung Philipp Ahmanns konzertierte sie an der
Kölner Kartäuser Kantorei, sowie regelmäßig an der Kreuzkirche Bonn unter
Sebastian Breuing. Anfang 2012 sang sie in der Opernproduktion der
Hochschule für Musik und Tanz Köln die Partie der Mimì aus „La Bohème “
von Puccini.

Der Pianist Katsuhisa Mori wurde in Gifu, Japan geboren. An der Tamagawa
Universität in Tokio studierte er zunächst Schulmusik mit Hauptfach Klavier
und Nebenfach Oboe. Während eines achtmonatigen Studentenaustauschs
an das Goldsmiths College, University London hatte er die Gelegenheit, bei
Susan Bradshow Klavier zu studieren. Während dieser Zeit entschloss er
sich, ein reguläres Klavierstudium anzuschließen.
Über die Ecole Normale de Musique de Paris gelangte er an die Hochschule
für Musik Würzburg in die Klasse von Professor András Hamary, bei dem er
sein Klavierstudium sowohl mit Konzertdiplom, als auch mit dem pädagogi-
schen Diplom abschloss.
Eine besondere Rolle spielt für Katsuhisa Mori das Lied. So begann er zu-
sätzlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim
bei Ulrich Eisenlohr Liedgestaltung für Pianisten zu studieren. Ein Master-
studiengang Liedgestaltung führte ihn schließlich an die Hochschule für
Musik und Tanz Köln zu Prof. Jürgen Glauß. Dieses schloss er im Oktober
2012 erfolgreich ab.
Er besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Irwin Gage, Axel
Bauni und Graham Johnson und konzertierte als Solist und Begleiter in
Japan, London, Paris, Seoul und Deutschland. Er ist Preisträger bei ver-
schiedenen Klavier-, Kammermusik- und Liedwettbewerben. So erhielt er
mit seiner Liedduopartnerin Hiltrud Kuhlmann, Sopran, mehrere Preise bei
internationalen Wettbewerben. Im Jahr 2012 gewann er den 1. Preis beim
Wuppertaler Musikwettbewerb in der Kategorie Gesang plus X mit der So-
pranistin Annika Boos und dem Klarinettisten Oliver Körner, sowie zuletzt
den Preis für die beste Klavierbegleitung beim Bundeswettbewerb Gesang
in Berlin im vergangenen November 2012.