Liedduo
Schelomianski – Dumno
Achte Spielzeit 2014.2015 „Essenzen“
„Wortskulpturen – Michelangelo“

Liedduo Mischa Schelomianski und Hilko Dumno


Mischa Schelomianki wuchs in Moskau auf und erhielt ersten Gesangsunter-
richt an der Hochschule für Kultur. Er führte sein Studien an der Frankfurter
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei Prof. Berhold Possemeyer
fort. Sein Repertoire spannt sich von Monteverdi bis zu Prokofief und von
Mozart bis zu Strawinski.
Sein Operndebut gab er in Dortmund und schon bald folgten Engagements
an großen Häusern wie als Gremin in Tschaikowskis „Eugen Onegin “ an der
Bayerischen Staatsoper München und an der Opéra National de Lyon, als
Seneca in Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ und als Filippo in Verdis
„Don Carlos“ an der Staatsoper Hamburg, als Vodnik in Dvoraks „Rusalka“
im Gyndebourne Festival, am Stadttheater Bern, auf einer Japan-Tournee
und im Schleswig-Holstein Musik Festival, hier auch als Osmin in Mozarts
„Die Entführung aus dem Serail“ in einer konzertanten Aufführung. An der
Oper Köln sang er den Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“, den König Marke
in Wagners „Tristan und Isolde“ und den Tiresias in Strawinskis „Oedipus
Rex,“ in dieser Partie auch in Strassburg.
Er arbeitete mit den Dirigenten Vladimir Jurowski, Jakub Hrusa, Sir Andrew
Davies, Gennadi Rozhdestvensky, Ingo Metzmacher, Marc Albrecht und Kent
Nagano und mit den Regisseuren Graham Vick, Melly Still, Nikolaus Lehn-
hoff, Peter Konwitschny, Harry Kupfer, Francesca Zambello und anderen
zusammen.
Im Konzertbereich sang Mischa Schelomianski unter anderem im Rheingau
Musikfestival, in der Musikhalle Hamburg, in der Glocke Bremen, in der
Philharmonie Berlin, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Tonhalle Zürich, in
der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie München, mit der Deutschen
Kammerphilharmonie Bremen und im Oregon Bach Festival, USA. Zukünftige
Engagements werden ihn nach Norwegen, Nantes, Montpellier, Bordeau und
Metz in Frankreich, nach London, sowie nach Chile führen.

Hilko Dumno studierte Klavier, Kammermusik und Liedgestaltung an den
Hochschulen Detmold und Frankfurt am Main. Zu seinen Lehrern zählten
Gregor Weichert, Rainer Hoffmann, Eugen Wangler, Tabea Zimmermann
und Charles Spencer. Er war Stipendiat des Deutschen Musikrates und
der Villa Musica Mainz.
Zu den Sängern, mit denen Hilko Dumno zusammenarbeitet, gehören
Christoph Prégardien, Johannes Martin Kränzle, Christine Schäfer, Hans-
Jörg Mammel, Mischa Schelomianski, Hedwig Fassbender, Julia Kleiter und
Johannes Schendel, als deren Klavierpartner er beim Schleswig-Holstein
Festival,den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade Schwarzenberg,
den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival oder dem Amadeus
Festival in Genf zu hören war. Weitere Konzertreisen führten ihn nach
Nordamerika und Japan.
Neben Rundfunkproduktionen erschienen CDs mit Liedern von Liszt,
Mendelssohn (Mammel), Schubert, Schumann (Kränzle), Strauss
(Fassbender) und Wolf (Kleiter/Prégardien). Hilko Dumno unterrichtet
Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Frankfurt am Main sowie an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.