Eröffnungsspielzeit 2007.2008
„Reflexionen“

Wer sich einmal – ob als Zuhörer oder als Musiker – hat verführen lassen, in das
tiefste Innere eines Liedes einzutauchen, der ist erstaunt und fasziniert von dem
unerwarteten Reichtum, der sich in dieser kleinsten aller musikalischen Formen
auftut. Das Lied eint zwei Künste: Musik reflektiert das Gedicht, deutet es aus, an,
um, enthüllt neue Facetten, kommentiert, ergänzt, verschmilzt, verleiht ihm eine
Wesenserweiterung. Das schillernde Wechselspiel von Wort und Ton auszuloten
ist das Anliegen eines Liedduos.
Um „Reflexionen“ geht in der Eröffnungsspielzeit 2007.2008 von Im Zentrum LIED.
Der Herbst erweist sich im ersten Liederabend sowohl als farbenprächtig als auch
als Vorbote des Winters. Das zweiten Konzert stellt die ernsten, den Abschied
thematisierenden Lieder des ungarischen Komponisten György Kurtág in den
Mittelpunkt. Mit dem Wien der Jahrhundertwende befaßt sich das dritte Konzert.
Und im letzten Konzert präsentieren wir ein musikalisches Chronogramm, ein
Programmkonzept von Ingrid Schmithüsen, über den Wald.

„Herbstspiegelung“
„Betrachtungen zum Abschied“
„Abglanz der Wiener Jahrhundertwende“
„Des Waldes Widerschein“

Werkstattkonzert

Partner der Spielzeit 2007.2008