Spielzeit 2017.2018

„Dramoletts“


Spielzeit 2016.2017

„Die Dekade“


Spielzeit 2015.2016

„Frauengestalten“


Spielzeit 2014.2015

„Essenzen“


Spielzeit 2013.2014

„Innenansichten“


Spielzeit 2012.2013

„Schemen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2011.2012

„Legenden“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2010.2011

„Gestalten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2009.2010

„Passionen“
Konzert 1
Konzert 2&3
Konzert 4
Konzert 5


Spielzeit 2008.2009

„Silhouetten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2007.2008

„Reflexionen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Werkstattkonzert


Echo – Eröffnungsspielzeit 2007.2008
„Reflexionen“

Mittwoch, den 20. Februar 2008
Köln, Belgisches Haus – 19:30 Uhr


„Betrachungen zum Abschied“

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Thomas Palm, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Echo – Presse

Hintergründige Liedgstaltung auf erlesenem Niveau
Köln-Bonner Musikkalender, Ausgabe Nr. 227 (April 2008)
von Gunter Duvenbeck
(Veröffentlichung mit Einverständnis des Köln-Bonner Musikkalenders)

Auf dem Gebiet des Liedgesangs gibt es seltene, inkommensurable Aus-
nahme-Erscheinungen. Zu diesen zählt die Kölner Sopranistin Ingrid
Schmithüsen
, die zusammen mit ihrem Begleiter Thomas Palm jetzt eine
eigene kleine Konzertreihe ins Leben gerufen hat, die Programme offeriert,
die man in solch thematischer Konsequenz, wie es hier der Fall ist, noch
kaum je erlebt hat.
So stand eine Gruppe von Schubert-Lieder unter dem Leitmotiv „Abschied
eines Soldaten“, und die hintergründige Ironie in Heine-Schumanns „Die
beiden Grenadiere“ wird wohl selten so greifbar wie in dieser Interpretation.
Mahlers „Kindertotenlieder“ standen ebenfalls auf dem Programm, und hier
erreichte Schmithüsen in ihrer geradezu physisch spürbaren, affektgelade-
nen Darstellung der von unsagbarer Trauer durchwehten Dichtung und Mu-
sik ein seltenes Maß an Durchdringung, wobei der Begleiter durch das per-
fekte Zusammengehen mit ihrer Stimme den tiefen Eindruck dieser Wieder-
gabe noch wesentlich verstärken konnte.
Den „Klassikern“ Schubert, Schumann und Mahler wurden sehr eindrucks-
voll vorgetragene Vertonungen des Ungarn György Kurtág gegenüberge-
stellt, die allein schon ihrer aphoristischen Kürze wegen allerhöchste Kon-
zentration verlangen. Doch gerade hieran bewährte sich das Duo Schmit-
hüsen-Palm in exemplarischer und kongenialer Weise: In wenigen Sekunden
eine unverwechselbare, intensive Stimmung zu evozieren, das ist erlesenste
Kunst!


Echo – Zuhörer-Zuschriften

„Es war ein sehr anspruchvolles, aufwühlendes Konzert. Ich glaube, daß
Sie die Leute wirklich berührt haben. Das Herz ist noch so voll von dem
gestrigen Erlebnis.”

”Ich fühle das dringende Bedürfnis, Ihnen noch einmal zu gratulieren zu
dieser außergewöhnlichen Leistung. Einen so anspruchsvollen Liederabend
mit so intensiver seelischer Beteiligung, der Ihnen und Ihrem ebenso be-
wundernswerten Partner am Flügel weit mehr abforderte als "nur" grandi-
ose technische Routine, habe ich in meiner doch schon fast fünfzigjährigen
"Karriere als Konzertbesucher" noch nie registrieren können. Und die wirk-
lich außergewöhnliche Anspannung und Disziplin im Publikum zeigt mir,
dass ich mit meiner Einschätzung sicher nicht allein dastehe.”

”Das Konzert war wirklich toll. Vielen Dank dafür! Die Schubert-Lieder habe
ich erst gar nicht als Schubert erkannt, weil sie so progressiv und neu
klangen. Und dieses Altungarisch, sicher sehr schwierig zu lernen wie eine
prähistorische Felsenzeichnung. Und obwohl ich die Kindertotenlieder nun
wirklich schon einige Male auf CD gehört habe, ist das etwas ganz anderes,
sie so intensiv zu hören.”

”Was für eine wunderbare Künstlerin”

„- wie schon "live" gesagt - sehr bewegend und außergewöhnlich - Ein Lie-
derabend, wie man ihn nicht so oft geboten kriegt - und Du hast Dich mit
allen Möglichkeiten dieser gigantischen Musik "zur Verfügung" gestellt, das
traut sich nicht jeder - (oder kann es nicht :)”

“Auf diesem Wege die herzlichsten Glückwünsche zum gestrigen Konzert.
Ich war etwas aufgelöst und hatte dann keine Lust auf das Gedränge – ich
hoffe Sie verstehen das.”

“Mir haben die beiden Abende aussergewöhnlich gut gefallen, das möchte
ich mit Nachdruck noch einmal sagen. Einmal die Reise durch die morbiden
Zeiten von vor Einhundert Jahren mit Gerhild Romberger, dann die Mischung
von 19. Jahrhundert mit Zeitgenössischer Musik. Sehr angesprochen hat
mich die Musik von Kurtág. Äusserst interessant, den Spannungen zwischen
Sänger und Klavier zu lauschen. Für mich ist es auch eine grandiose Lei-
stung, diese Texte in einer so fremden Sprache zu singen. Jetzt freue ich
mich schon auf das letzte Konzert im April.”

“Seit dem 20.2. im Belgischen Haus möchte ich Euch schreiben und mit-
teilen, dass ich den - für mich nach vier Jahren - zu tiefst ersehnten, ersten
Liederabend wunderbar und sehr bewegend fanden. Unser Versuch, Euch
direkt danach zu sprechen, gelang nicht. Es wollten einfach viel zu viele
hinter die Bühne. Danke daher auf diesem Wege. Sendet mir Eure Pro-
gramme und Konzerte zu. Ich bin nach wie vor eine besondere Anhängerin
dieser Gattung und Eurer Interpretation!”