Rückblick – Zweite Spielzeit 2008.2009
„Silhouetten“

Mittwoch, den 19. November 2008
Köln, Belgisches Haus – 19:30 Uhr


„Stéphane Mallarmé – Der Unfaßbare“

Agnès Mellon, Sopran – Christian Ivaldi, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Das Wort, seine Entstehung aus dem Nichts «wenn der Himmel tot ist»,
seine Bedeutung, sein Rhythmus, sein Klang erregten Stéphane Mallarmés
schöpferischen Geist. Seine Lyrik ist vieldeutig, rätselhaft, unnahbar, voller
Worte, die für sich allein schon einen weiten Fächer an Bedeutungen mit-
schwingen lassen. Dabei klingen sie so melodiös, als hätte Mallarmé seine
Gedichte ständig vor sich hin gesummt. Darius Milhaud, Claude Debussy
und Maurice Ravel erliegen dem geheimnisumwobenen Zauber der Mallar-
méschen Poesie. Ergänzt wird der Abend durch Weggefährten des Dichters
in Vertonungen von Gabriel Fauré, Henri Duparc und Emmanuel Chabrier.

Was sonst...
Programm im Detail als PDF: Programm Stéphane Mallarmé – Der Unfaßbare
Auftakt als PDF: Auftakt Stéphane Mallarmé – Der Unfaßbare © Hans Winking

Auswahl aus dem Live-Mitschnitt:
MP3: Milhaud Le marchand d'ail et d'oignons – Mellon, Ivaldi
MP3: Milhaud Le vitrier – Mellon, Ivaldi
MP3: Milhaud Le crieurs d'imprimés – Mellon, Ivaldi
MP3: Debussy Placet futile – Mellon, Ivaldi
MP3: Ravel Surgi de la croupe – Mellon, Ivaldi

Echo des Konzerts: „Stéphane Mallarmé – Der Unfaßbare“