Spielzeit 2017.2018

„Dramoletts“


Spielzeit 2016.2017

„Die Dekade“


Spielzeit 2015.2016

„Frauengestalten“


Spielzeit 2014.2015

„Essenzen“


Spielzeit 2013.2014

„Innenansichten“


Spielzeit 2012.2013

„Schemen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2011.2012

„Legenden“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2010.2011

„Gestalten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2009.2010

„Passionen“
Konzert 1
Konzert 2&3
Konzert 4
Konzert 5


Spielzeit 2008.2009

„Silhouetten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2007.2008

„Reflexionen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Werkstattkonzert


Dritte Spielzeit 2009.2010
„Passionen“

Mittwoch, den 31. März 2010
Köln, Pastor-Könn-Aula der Basilika St. Aposteln – 19:30 Uhr


„Zur Karwoche“
Zum 150. Geburtsjahr von Hugo Wolf

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Thomas Palm, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Echo – Presse

„...aus Finsternissen zum Freudenschein“
Konzert zur Karwoche mit geistlichen Liedern von Hugo Wolf
von Bernd Distelkamp
(ungekürzte Version, zur Verfügung gestellt durch den Autor)

Im Trubel des Schumann-, Mahler- und Chopin-Festjahres droht ein anderes
wichtiges Musiker-Jubiläum in Vergessenheit zu geraten: Am 13. März jährte
sich zum 150. Mal der Geburtstag von Hugo Wolf. Dem widmeten Sopranistin
Ingrid Schmithüsen und Pianist Thomas Palm in der Kammermusikreihe „Im
Zentrum LIED“ einen eigenen Abend mit geistlichen Liedern nach Gedichten
von Eduard Mörike und aus dem „Spanischen Liederbuch“. Passend zum tief
religiösen Inhalt der Werke luden die Künstler diesmal in die Aula von St.
Aposteln ein, die mit ihren barocken Heiligenbildern und Marienstatuen einen
idealen Rahmen für dieses Konzert in der Karwoche bot.
Nach einer informativ-unterhaltsamen Einführung von Hans Winking präsen-
tierten sich Schmithüsen und Palm einmal mehr als bestens aufeinander ein-
gespieltes Duo. In der Liedauswahl aus dem „Spanischen Liederbuch“ ver-
liehen sie unter dem Bogen einer thematischen Einheit durch individuelle
Formung jedem einzelnen der Stücke eine ganz eigene Charakteristik. Vor
allem aber in den Vertonungen der Mörike-Gedichte, die auf engstem Raum
stärkste emotionale Kontraste thematisieren, wussten sie zu überzeugen:
So sang Schmithüsen mit engelsgleich jugendlichem Timbre etwa von „grü-
ner Landschaft Sommerflor“ und „Frühlingswonne“ um dann im nächsten
Moment den Ausdruck schlagartig in dramatischster Weise zu verdunkeln
auf Worte wie „Todesgrüfte“ und „Kreuzesstamm“.
Der Klavierbegleiter stand der Sängerin in puncto Gestaltungsfreude und
Nuancenreichtum in nichts nach. Oft war er es, der gewissermaßen seismo-
graphisch den Umschlag der emotionalen Gefühlswallungen schon in der
ersten Andeutung wahrnahm und sogleich das Fundament bereitete, auf
dem die Stimme sich dann vollends entfalten konnte. Das zeugte nicht nur
von hoher Musikalität sondern auch von großem lyrisch-poetischen Verstän-
dnis beider Künstler. Als Zugabe dann Wolfs Vertonung von Goethes heite-
rem Epiphanias-Gedicht über die trinkfesten Heiligen Drei Könige - in Köln
soll eben niemand melancholisch aus dem Konzert gehen, auch nicht in der
Fastenzeit.


Echo – Zuhörer-Zuschriften

"Ein tolles Konzert! Noch heute Morgen bin ich tief beeindruckt von dem
gestrigen Konzert. Sie waren umwerfend. Ich konnte es nicht aufhalten,
während Ihres Gesanges liefen mir die Tränen herunter. ( Ich war zu bange
mir ein Taschentuch aus der Handtasche zu nehmen, weil das ein unpas-
sendes Rascheln verursacht hätte, habe schließlich noch eins in meiner
Hosentasche gefunden). Das Publikum war so gebannt und mucksmäus-
chenstill, Sie haben sie alle mitgenommen auf diese Gefühlsreise. Eine
ganz großartige Leistung."

"Vielen lieben Dank für das Konzert, es war wunderschön. Deine Stimme,
Deine Energie - sehr bereichernd."

"Das war ein wunderbares Konzert. Sie haben gesungen wie eine Göttin,
Ihr Auftritt war großartig."

"Ich wollte mich bei Dir noch einmal für den gelungenen Abend bedanken.
Für das dramaturgisch und expressiv so klug gestaltete Wolf-Programm,
das mir - die Feiertage bieten sich ja an - so Manches zum Nachdenken
mitgegeben hat. Es war ein großer Gewinn, dabei gewesen sein zu dürfen."

"Vielen Dank für den sehr schönen Abend. Meine Mutter und ich waren
begeistert von der Art, wie Sie singen und die Texte interpretiert haben."

"Ihr Gesang und Ihre Interpretationen der Lieder haben mich sehr bewegt.
Nochmals vielen Dank!"

"Ich finde das Programm, für eine musikalisch Ungebildete wie mich, eine
ziemliche Herausforderung, der ich mich aber immer wieder gerne stelle,
zumal mich Deine intelligente Art des Singens und Gestaltens sehr faszi-
niert und begeistert. Du hast mich überzeugt."

"Das war wirklich ein großes Erlebnis am Mittwoch. Zum ersten Mal konnte
ich die Lieder von Hugo Wolf so richtig auf mich wirken lassen, dank Deiner
überwältigenden Interpretation und der äußerst einfühlsamen Begleitung
von Thomas und Hans Winkings erhellender Einführung. Vielen Dank."

"Ein großartiges Erlebnis, die klugen Worte Hans Winkings und die schöne,
sehr anspruchsvolle und so eindringlich interpretierte Musik!"

"Ganz herzlich gratuliere ich zu dem tollen Wolf-Konzert! Ich freue mich
schon auf die nächsten Konzerte Im Zentrum LIED."

"Ja, ich war letzten Mittwoch da, zusammen mit einer Cousine, die Hugo
Wolf noch gar nicht kannte und ebenso begeistert wie ich aus dem Konzert
herausgekommen ist. Das Programm war wunderbar, unglaublich schön.
Ich bin nun schon seit jungen Jahren ein begeisterter Fan von Hugo Wolfs
Liedern, natürlich auch den geistlichen Liedern, und die Gedichte, die Texte,
die Wolf inspiriert haben, sind ja auch so herrlich. Das Spanische Liederbuch
kenne ich nicht so gut wie die Mörike-Lieder, aber viele diese Mörike-Lieder,
wie das "Schlafende Jesuskind" oder "Auf ein altes Bild", bei dem ich immer
an eine mittelalterliche Holztafel mit Goldgrund denken muss, oder "Denk
es, o Seele" oder "Gebet" oder das glockentönende "In der Frühe" habe ich
innerlich Ton für Ton mitgesungen. So herrlich wie Sie nicht, aber ebenso
innig. Ihre erste Zugabe kannte ich nicht, aber Goethe-Wolfs Heilige Drei
Könige wohl, und sie waren ein köstlicher Abschluss!"