Spielzeit 2017.2018

„Dramoletts“


Spielzeit 2016.2017

„Die Dekade“


Spielzeit 2015.2016

„Frauengestalten“


Spielzeit 2014.2015

„Essenzen“


Spielzeit 2013.2014

„Innenansichten“


Spielzeit 2012.2013

„Schemen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2011.2012

„Legenden“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2010.2011

„Gestalten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2009.2010

„Passionen“
Konzert 1
Konzert 2&3
Konzert 4
Konzert 5


Spielzeit 2008.2009

„Silhouetten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2007.2008

„Reflexionen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Werkstattkonzert


Fünfte Spielzeit 2011.2012
„Legenden“


Konzert 1
Mittwoch, den 19. Oktober 2011
Köln, Belgisches Haus, Neumarkt – 19:30 Uhr

„Once upon a time...“

Erik Sohn, Bariton – Dominikus Burghardt, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Echo – Presse

„Legenden“ mit Erik Sohn und Dominikus Burghardt
Köln-Bonner Musikkalender, Ausgabe Nr. 263 (Dezember 2011)
von Gunter Duvenbeck
(Veröffentlichung mit Einverständnis des Köln-Bonner Musikkalenders)

Die neue Saison der so verdienstvollen Reihe „Im Zentrum Lied“ eröffnete
der Bariton Erik Sohn mit einem wahren Raritäten-Programm, das leider
nur wenige neugierige Zuhörer ins Belgische Haus zu Köln lockte, die sich
indes davon begeistern ließen.
Der baumlange Sänger, der sich auch viel mit neuer und neuester Musik
beschäftigt, widmete sich hier jedoch „Legenden“ des 20. Jahrhunderts, zu
denen neben Korngold und Gershwin, Vaughan Williams und Barber ja auch
noch der (späte) Gabriel Fauré gehört, mit dessen 1921 entstandenem
kurzen Zyklus „L´horizon chimérique“ der Abend begann: Lieder, die vom
Meer und von Fernweh künden, erst recht dann die „Songs of travel“, in
denen Vaughan Williams Gedichte von R. L. Stevenson vertonte. Künden
diese, am Anfang des Säkulums entstandenen Verse noch von Aufbruch in
eine, wenn auch ungewisse Zukunft, so machen sich in Joyce-Vertonungen
von Barber oder den Liedern eines Ned Rorem bereits Resignation und Hoff-
nungslosigkeit breit, die zuletzt von einigen Gershwin-Songs nur mühsam
wieder überspielt wurde.
Alles in allem ein Programm zum Nachdenken, von dem Sänger mit stets
klarer Diktion und nirgends angestrengt klingender, großer Stimme dar-
geboten und dem kongenial assistierenden Dominikus Burghardt am Flügel
überzeugend mit gestaltet.


Im Zentrum LIED: Fulminanter Start in die Neue Spielzeit
mit „Legenden“

IZL-Programmheft, November 2011
von Reinold Zervas, 22. Oktober 2011

Schon mit Ihren ersten gemeinsamen Tönen schlugen Erik Sohn, Bariton
und sein Partner am Flügel Dominikus Burghardt die Zuhörer in ihren Bann:
das, was dem Lied, wie Hans Winking in der Einführung zum Abend be-
schrieb, besser als jedem Film gelingen kann, – emotionales Gedankenkino
– nahm die Zuhörer einen ganzen Abend unverhofft mit und auf gedankliche
Reisen.
Erik Sohn, ein Liedsänger von außerordentlicher stimmlicher Eleganz mit
hellem, warmen und dabei obertonreichem Bariton verfügt über ein enor-
mes Volumen, welches er vom leisesten Pianissimo bis zu kraftvollstem
Zugriff gekonnt und stets kultiviert zu führen weiß. Seine äußerst flexible,
geradezu schmeichelnde Tongebung ist berückend und rührt tief an.
Das Spiel von Dominikus Burghardt bildet hierzu einen passenden Gegenpol.
Analytisch, dabei nicht zu laut, eröffnet er dem Hörer die Architektur der
Kompositionen, so dass sich zwischen Sänger und Pianist ein interessantes
Spannungsfeld auftut. Dabei schafft Burghardt stets eine standfeste Basis
für überzeugende sängerische Interpretation und Ausdeutung auf aller-
höchstem Niveau.
Auch mit der Auswahl des Programms mit zahlreichen Raritäten zeigten
Erik Sohn und Dominikus Burghardt Finesse. Der späte Fauré überrascht
mit sphärisch-dissonanten Klängen für die Gedichte von Jean de la Ville
de Mirmont; Vaughan Williams findet eine angemessene Tonsprache für
die philosophischen Texte von Stevenson; der 14jährige Korngold verblüfft
in seinen Eichendorff-Vertonungen durch originelle Melodie-Erfindung und
ausgereiften Ausdruck; in der Joyce-Vertonung „Solitary Hotel“ erfindet
Barber im Hintergrund eine Art Barmusik hinzu; der Amerikaner Ned Rorem
erweist sich als Komponist in der Tradition europäischer Tonsetzer, während
Gershwin die Stimme der Neuen Welt vertritt.
Diejenigen, die an diesem Abend ins Belgische Haus gefunden hatten, er-
lebten ein besonderes Konzert, dessen Töne sicher noch lange nachschwin-
gen werden. Ein grandioser Start zu Beginn der neuen Spielzeit von Im
Zentrum LIED.


Echo – Zuhörer-Zuschriften

"Erik Sohn ist einfach umwerfend! Seine Musikalität gepaart mit dieser
Silberstimme, fabelhaft! Ich wußte nicht, dass er ein solch großartiger
Liedsänger ist!"

"Ich kenne kaum einen Kollegen mit dieser Stimmflexibilität und diesem
Volumenshift, von null auf 100 in 3 Sekunden! Ich habe mich so gefreut,
Erik mit Liedern zu hören! Ein toller Abend!"

"Ich konnte das Konzert sehr genießen, insbesondere weil die Literatur
teilweise sehr ähnlich meinen favorisierten Werken war. Dominikus Burg-
hardt ist ein hoch musikalischer, analysierender Kopf! Hat mir sehr ge-
fallen!"

"Du hast echt ein Händchen für Liedsänger!"

"Es war ein sehr guter, frischer, programmatisch perfekter Abend.
Gratuliere!"

"Das war wieder ein schöner und sehr interessanter Abend gestern. Ich
hätte nie gedacht, dass mich die Liedkunst so in ihre Nähe ziehen könnte.
Eindrucksvoll!"

"Mir hat's sehr gefallen. Ich freue mich immer, wenn nach den etwas trüb
gestimmten Stücken etwas Fröhliches kommt. Insofern fand ich den Gersh-
win besonders schön als Abschluß des Abends!"