Spielzeit 2017.2018

„Dramoletts“


Spielzeit 2016.2017

„Die Dekade“


Spielzeit 2015.2016

„Frauengestalten“


Spielzeit 2014.2015

„Essenzen“


Spielzeit 2013.2014

„Innenansichten“


Spielzeit 2012.2013

„Schemen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2011.2012

„Legenden“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2010.2011

„Gestalten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2009.2010

„Passionen“
Konzert 1
Konzert 2&3
Konzert 4
Konzert 5


Spielzeit 2008.2009

„Silhouetten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2007.2008

„Reflexionen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Werkstattkonzert


Fünfte Spielzeit 2011.2012
„Legenden“


Konzert 2
Mittwoch, den 16. November 2011
Köln, Belgisches Haus, Neumarkt – 19:30 Uhr

„Schumanns Legenden vom Rhein“

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Thomas Palm, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Echo – Presse

Schumanns „Legenden“ mit Ingrid Schmithüsen
Köln-Bonner Musikkalender, Ausgabe Nr. 264 (Januar 2012)
von Gunter Duvenbeck
(Veröffentlichung mit Einverständnis des Köln-Bonner Musikkalenders)

Die Sängerin Ingrid Schmithüsen überrascht ihre Zuhörer immer wieder
mit neuen „Entdeckungen“ im Reich des Kunstliedes, und selbst dort, wo
es um im Grunde schon Bekanntes geht, deckt sie durch neue und auf-
schlussreiche Zusammenstellung unvermutete Bezüge und Querverbin-
dungen auf, wie jetzt wieder am zweiten Abend der Reihe „Legenden“ im
Belgischen Haus, der ausschließlich Robert Schumann gewidmet war und
dessen beide Teile sich mit der „Loreley“ und den „feindlichen Brüdern“
befasste, wie sie inhaltlich in dessen Liedschaffen auftauchen respektive
in weiteren Liedern in mehr oder minder ausgepräger Art und Weise an-
oder nachklingen. Das zeugt von literarischem wie musikalischem Spürsinn,
liegen solche Bezüge doch keineswegs immer auf der Hand. Zusammen mit
ihrem treuen und musikalisch immer wachsamen „Fügelmann“ Thomas Palm
führte sie die neugierigen Besucher (es dürften ruhig noch ein paar mehr
werden, um den Saal zu füllen!) durch diese romantische Sagenwelt, deren
Anspielungen und Hintergründigkeiten sie durch Stimmfärbung und Mimik
höchst eindrucksvoll vergegenwärtige. Soch „alte, böse Lieder“, wie es am
Ende der „Dichterliebe“ heißt, erscheinen dann auf einmal ganz frisch und
unverbraucht – eben als wahre Kunst.


Intensives Konzerterlebnis!
IZL Programmheft, März 2012
von Renate Müller, 18. November 2011

Nach der herzerfrischenden und informativen Einführung, inklusive aktueller
Reim-Erfindung durch Hans Winking war man eingestimmt auf überraschen-
de Ausdeutungen der beiden Rheinlegenden „Die Lorelei“ und „Die Feind-
lichen Brüder“, neue zyklische Zusammenstellungen von Schumann-Liedern
durch Ingrid Schmithüsen und Thomas Palm.
Die beiden Musiker boten, wie man es von ihnen inzwischen erwartet darf,
zahlreiche wunderbare Raritäten dar. Unerwartet war eher, dass Lieder aus
den gängigen Zyklen, der „Dichterliebe“ und den beiden Liederkreisen nach
Eichendorff und Heine einleuchtend in einen neuen Zusammenhang ge-
bracht wurden.
Die Vortragsweise konnte restlos überzeugen. Ingrid Schmithüsen verfügt
über eine sehr persönliche stimmliche und darstellerische Ausdruckspalette.
Gerne folgt man ihr an den Rhein, läßt sich von Blumen betören, erschau-
dert angesichts die Entlarvung der Lorelei als Hexe und leidet mit den bei-
den Brüder, die sich im Kampf um ein schönes Weib gegenseitig umbringen.
Schmithüsens facettenreicher Umgang mit Sprachnuancen und eine mus-
ikalisch wohl durchdachte Gestaltung unterstreichen gleichermaßen Wort
und Musik. Dabei wird sie bestens unterstützt von ihrem langjährigen, ver-
läßlichen Klavierpartner Thomas Palm. Er glänzte in stimmungsvollen Vor-
und Nachspielen, die er oftmals durch eine bisher nicht wahrgenommene
Mittelstimme bereicherte. Nach langer atemloser Stille erklatschte das
Publikum zwei Zugaben.


Echo – Zuhörer-Zuschriften

"Es war ein ganz tolles Konzert, Du hast mit Deiner Stimme und der großen
Intensität im Ausdruck die Zuhörer mal wieder gebannt, war doch jeweils
nach den beiden Blöcken eine atemlose Stille im Raum, es dauerte immer
eine Weile ehe die Spannung sich löste. Es war ein wunderschönes Pro-
gramm mit vielen unbekannten Liedern, zwischendurch mal ein vertrautes,
bekanntes zu hören, erfreute dann auch. Ich war restlos begeistert (nicht
nur ich) und bin sehr froh, dass es möglich war zu Deinem Konzert zu
kommen.
Thomas war wie immer ein verlässlicher Begleiter. Da spürt man schon die
über viele Jahre gewachsene Verständigung und die musikalische Überein-
stimmung. Ihr seid ein tolles Team.
Hans Winking war wieder einmal wortgewandt und witzig, sehr amüsant
ihm zuzuhören. Auf diese Einführungen möchte man keinesfalls verzichten."

"Meinen herzlichen Glückwunsch zu Eurer großartigen Leistung gestern
Abend, bevor ich gleich schnell wieder in die Praxis muss."

"Ein herzliches Dankeschön für das schöne Programm und vor allem Eure
Darbietung! Meine Kollegin und ich, wir habe uns in der Pause mit einer
älteren Damen unterhalten, die vor Jahrzehnten einmal im Bach-Verein
mitgesungen hat. Sie erzählte stolz, dass Sie dich aus dieser Zeit kenne
und immer schon dein besonderes Talent, auch im Darstellerischen be-
wundert hat. Sie sagte gestern Abend, man sähe den Rhein vor sich fließen,
das versteckte Gold der Nibelungen oder auch die Blume, die plötzlich von
Dir auf der Bühne zum Leben erweckt werde.. Ich finde, das hat sie sehr
treffend beobachtet und sehr schön gesagt…..BRAVO!"

"Herzlichen Dank für den tollen und spannenden Liederabend gestern. Ich
bin echt froh, dass ich hingefahren bin und ich fand es toll Dich zu erleben
und zu hören. Dankeschön! Es ist wirklich bemerkenswert, was Du/Ihr mit
Im Zentrum LIED geschaffen habt!"

"Das war gestern wieder einmal ein wunderbarer Abend, der sehr viel
Begeisterung geweckt hat - einfach unvergesslich- Schumann mit ganz
neuen Facetten."

"Meine Frau und ich hatten unten im Foyer noch eine gewisse Zeit gewartet.
Sie waren wohl zu umlagert!
Die Fülle der Lieder zum "Rhein" von R.Schumann hatte mich überrascht,
die Unterschiedlichkeit der kompositorischen Sprache auch. Bei einem Lied
dachte ich, ohne zuvor genauer das Programm gelesen zu haben, dass sich
da ein Brahms hineingeschmuggelt habe, es war dann die Clara. Wissen Sie
wann Clara Schuman das komponierte?
Ich fand das Konzert interessant und wichtig, die Fülle der Literatur und die
Unterschiedlichkeit. Dass Robert Schumann bei der Gewichtung zwischen
Gesang und Klavier dermassen unterschiedlich komponierte, stellenweise
schon pianistische Solopartie des ursprünglich ja mehr begleitenden Cha-
rakters eines Klavierparts - Mozart, Mendelssohn, früher Schubert - war
mir neu.
Dass sich auch sein Suchen nach Weitung harmonischer Spielräume, die
ihn ja in seinen frühen Werken so bedeutsam machen und über Mendels-
sohn und Schubert hinausweisen, in seinen Liedern spiegelten, habe ich
selten so deutlich empfunden."

"Du bist unübertroffen!"

"Ich möchte dir doch nochmal rückmelden, dass ich deine Darbietung und
die Auswahl der Stücke in dieser Reihenfolge im Konzert wirklich sehr be-
merkenswert und beeindruckend fand. Eine sehr dichte Atmosphäre und
die Wahrnehmung eigentlich bekannter Lieder auf ganz neue unverbrauchte
Art! Du bist wirklich eine tolle Liedgestalterin. Danke für diesen Abend!"

"Was für einer Stimme, was für einer Bühnenpräsenz und was für eine tolle
Text-Verständlichkeit! Ich gerate ins Schwärmen! Auch Thomas fand ich
beeindruckend gut am Flügel. Die kurzweilige und intelligente Moderation
sowieso!"