Spielzeit 2017.2018

„Dramoletts“


Spielzeit 2016.2017

„Die Dekade“


Spielzeit 2015.2016

„Frauengestalten“


Spielzeit 2014.2015

„Essenzen“


Spielzeit 2013.2014

„Innenansichten“


Spielzeit 2012.2013

„Schemen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2011.2012

„Legenden“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2010.2011

„Gestalten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2009.2010

„Passionen“
Konzert 1
Konzert 2&3
Konzert 4
Konzert 5


Spielzeit 2008.2009

„Silhouetten“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4


Spielzeit 2007.2008

„Reflexionen“
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Werkstattkonzert


Fünfte Spielzeit 2011.2012
„Legenden“


Konzert 4
Mittwoch, den 18. April 2012
Köln, Belgisches Haus, Neumarkt – 19:30 Uhr

„Gehörtes – Ungehörtes“

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Thomas Palm, Klavier
Hans Winking, Erzähler


Echo – Presse

Schubert ergänzt durch Trojahn
Köln-Bonner Musikkalender, Ausgabe Nr. 269 (Juni 2012)
von Gunter Duvenbeck
(Veröffentlichung mit Einverständnis des Köln-Bonner Musikkalenders)

Die echten Sensationen ereignen sich zumeist abseits der großen Zentren
wie hier bei einem Abend der Reihe „Im Zentrum LIED“ im Belgischen Haus
im Herzen von Köln: Die Sopranistin Ingrid Schmithüsen sang hier erstmals
den Zyklus „Abendröte“ nach Gedichten von Friedrich Schlegel, den Franz
Schubert nur zur Hälfte komponiert hatte und den nun Manfred Trojahn auf
höchst einfühlsame Art und Weise komplettiert hat. Nur zu selten gelingt ja
ein solcher Sprung über fast zwei Jahrhunderte hinweg ohne Stilbruch, doch
hier haben sich die Geister verschiedener Epochen beinahe nahtlos vereint,
ohne das dies auf Kosten des einen wie des anderen geschehen wäre. Und
in der großartigen Interpretation der Sängerin erlebte man dieses Zusam-
menwachsen auf nachgerade zauberische Weise, wobei auch Thomas Palm
in seiner immer dezenten, aber zugleich überaus wachen und präzisen
Begleitung am Flügel ein hohes Maß am Gelingen dieses gewagten Expe-
riments zukam.
Nun bieten die ausgesprochen „kunstfertigen“ Schlegel-Gedichte mit ihren
oft unregelmäßigen Verslängen aber auch viel „Angriffsfläche“ für jeden
Komponisten, der sich in ihre etwas abseitigen Zonen hinein begibt, und
hatte schon Schubert sich in durchaus für ihn ungewohnter Weise ihrer
eigenwilligen Prosodie anbequemt, so konnte Trojahn daran beinahe naht-
los anknüpfen, wobei er sich in der Begleitung nobel zurück hielt und dem
Klavier kaum mehr zumutete, als es schon Schubert getan hatte. Kurz und
gut: Hier geschah eine Großtat, und wenn es überhaupt eines Beweises
bedurft hätte, wie wichtig gerade diese Konzertreihe für Kölns Ansehen als
Musikstadt ist, dann ist er hiermit erbracht worden.


Das Leitmotiv der Unruhe
Manfred Trojahn hat Gedichte Friedrich Schlegels vertont
Kölner Stadtanzeiger, den 20. April 2012
von Rainer Nonnenmann

(Die Antwort auf unsere Anfrage zur Veröffentlichung des Artikels steht
noch aus.)


Schlegel als Chefsache
Im Zentrum LIED mit neuen Liedern von Manfred Trojahn
Kölnische Rundschau, den 20. April 2012
von Olaf Weiden

(Die Antwort auf unsere Anfrage zur Veröffentlichung des Artikels steht
noch aus.)


Echo – Zuhörer-Zuschriften

"Gerade komme ich nach Hause aus deinem Konzert. Es war für mich ein
s e h r beeindruckender Abend. Du hast zusammen mit deinem Begleiter
eine unglaublich intensive Atmosphäre geschaffen, die zurecht nicht durch
eine Pause gestört wurde. Die Neuvertonungen haben mir sehr gut gefallen,
sie sind ganz hörbar f ü r eine Stimme geschrieben und tun ihr nicht Gewalt
an, was ja bei modernen Komponisten leider vorkommt. Also vielen, vielen
Dank, für das Erlebnis!"

"Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal ganz, ganz herzlich bei Dir
und Deinem Pianisten für den wunderbaren Abend bedanken. Leider bin ich
gegenwärtig bis über den Kopf in Arbeit, so dass ich gestern nicht mit Euch
feiern konnte. Aber sicherlich habt Ihr das Konzert gebührend ausklingen
lassen!
Für mich war es in vielerlei Hinsicht ein Abend der neuen Perspektiven, da
er mir nicht nur Schubert, sondern auch Trojahn in einem neuen Licht hat
erscheinen lassen. Dabei fand ich überaus bemerkenswert, wie Du den doch
stark divergierenden emotionalen Haltungen der Komponisten und deren Kompositionen jederzeit beredt Ausdruck verliehen hast. Chapeau! Ihr macht
eine tolle Arbeit."

"Ich danke Dir für ein sehr spannendes Konzert mit einigen tollen neuen
Stücken von Manfred Trojahn (Die Lüfte, Der Wasserfall, großartig!) und
einigen unbekannten Schuberts. Du hast wundervoll gesungen, intensiv
gestaltet und sehr differenzierte Stimmungen entstehen lassen, dafür dan-
ke ich dir! Trojahn hat einen klaren eigenen Ton, der gut zu Schubert passt.
Ein großer Komponist mit beeindruckendem Handwerk und Mut zu emotio-
naler Musik!"

"ich bin völlig geplättet über das auswendig beherrschen dieses langen
stückes in so kurzer zeit."

"Es war wieder einmal ein großartiges Konzert, wieder einmal eine hast Du
eine gewaltige Herausforderung grandios gemeistert. Alle Zuhörer haben
Dich nicht nur wegen der gesanglichen Leistungen bewundert, sondern auch
dafür, dass Du die ganzen Texte und natürlich die Noten, trotz der kurzen
Probenzeit auswendig vorgetragen hast. Ich war tief beeindruckt (nicht nur
ich)."

"Hier noch meine herzliche Gratulation für den anregenden, wunderbaren
Abend gestern! Ich konnte nicht mehr persönlich zu Dir kommen und möch-
te meine Gratulation jetzt so nachholen. Ein wunderbares Programm, das
außerordentlich eindrucksvoll dargeboten wurde!"

"Es war wirklich ein super schöner Abend."

"Unter dem Eindruck dieses wunderbaren Konzerterlebnisses war mein Tag
heute von großer Zuversicht geprägt. Und schon wird Ermutigendes sichtbar."

"Also --- hat's off, oder Hut ab für Euch beide mit wieder einem grandiosen
Liederabend. Und was für eine fantastische Idee mit Manfred Trojahn als
"zweitem Komponisten" des Zyklus. Es wäre wunderbar, wenn seine Lieder,
zusammen mit denen von Schubert, irgendwann und irgendwo wieder auf-
geführt werden würden. Trojahns Kompositionen haben alle eine bestimmte
Stimmung und sind wirklich sehr schön von der Ästhetik. Es ist eigentüm-
lich, wie natürlich die Lieder von den beiden Komponisten zusammenpas-
sen. Ein super Abend -- vielen Dank! Ich freue mich auf die nächste "Spielzeit"."

"Dieser Abend war einfach grandios! Deshalb möchte ich Dir jetzt per Mail
großen Dank sagen. Es ist ja unglaublich, wie "modern" diese Schubert-
Lieder sind, und wie nahtlos sich Trojahns Stücke "einfügen"! Gegenüber
den Schlegel-Gedichten hege ich allerdings einige Bedenken: So kunstvoll
sie ja "gebaut" sind, so rätselhaft erscheinen mir manche Aussagen. Das
Konstruktive scheint mir da das Sinnhafte zu stark zu dominieren. Und die
vielen "unregelmäßigen" Verslängen, die ja das Vertonen außerordentlich
erschweren... Um so bewundernswerter die Leistung Schuberts und auch
Trojahns, das souverän bewältigt zu haben! Desgleichen eure Leistung,
dem so minutiös zu folgen und jede Feinheit heraus zu holen. Also nochmal:
Großen Dank für diese veritable "Tat"."

"Es hat sich auch echt gelohnt, dass ich gekommen bin. Deine Art zu
interpretieren ist so schön eigen. Das mag ich und es wird nie langweilig!"