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Wer – die Künstler
Wer – Werdegang der Musiker und der Erzähler…
Wer – Partnerschaften…
Wer noch – Danksagungen…



Wer – die Künstler… 

 

Das Lied verlangt Leidenschaft, Hingabe und Muße. Und - eine wahrhaftige musikalische Partnerschaft zwischen Pianist und Sänger! Gemeinsam gilt es,
die unergründlichen Tiefen und intimen Mysterien von Poesie und Musik zu durchdringen, und in den zwei bis drei Minuten, die ein Lied durchschnittlich
dauert, auf den dramaturgischen und musikalischen Punkt zu kommen.
Die intensive Beschäftigung mit dem Lied befördert
Momente des Einswerden
mit der Musik, mit dem musikalischen Partner und im Augenblick der Aufführung
auch mit dem Publikum.
Im Zentrum LIED lädt für seine Reihe solche
gewachsenen Liedduos ein.

In der Vierten Spielzeit 2010/11 „Gestalten“ sind das:

 

Klaus Häger, Bariton – Karola Theill, Klavier (Konzert 1)

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Thomas Palm , Klavier (Konzert 2)

Frauke May, Sopran – Bernhard Renzikowski, Klavier (Konzert 3)

Sebastian Noack, Bariton – Manuel Lange, Klavier (Konzert 4)

 

Jedes Konzert wird von einem Erzähler präsentiert, jeweils um 19:30 Uhr
mit einer viertelstündigen Einführung aus erfrischendem Blickwinkel,
der
Auftakt. Im Zentrum LIED freut sich, Ihnen in der Vierten Spielzeit
„Gestalten“ als Erzähler erneut Hans Winking und erstmals Ingo Dorfmüller
vorstellen zu dürfen.

 

 

 

Dietrich Fischer-Dieskau ist Schirmherr von Im Zentrum LIED .


 

 

 




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Wer - Werdegang der Musiker und der Erzähler… 

 

 

(alle auftretenden und bisher aufgetretenen Liedduos und Erzähler sind alphabetisch geordnet) 

 

– Liedduo Bauer / Hielscher (1. Spielzeit 2007/08)

– Erzähler Dorfmüller (4. Spielzeit 2010/11)

– Liedduo Evers / tom Dieck (3. Spielzeit 2009/10)

– Liedduo Häger / Theill (4. Spielzeit 2010/11)

– Erzähler Hagedorn (2. Spielzeit 2008/09)

– Liedduo Hemmelmann / Jones (3. Spielzeit 2009/10)

– Erzähler Henke (3. Spielzeit 2009/10)

– Liedduo Holzmair / Ryan (2. Spielzeit 2008/09)

– Liedduo May / Renzikowski (4. Spielzeit 2010/11)

– Liedduo Mellon / Ivaldi (2. Spielzeit 2008/09)

– Liedduo Noack / Lange (4. Spielzeit 2010/11)

– Liedduo Odinius / Kehring (3. Spielzeit 2009/10)

– Liedduo Romberger / Kroupa (1. Spielzeit 2007/08)

– Liedduo Schäfer / de Bruyn (2. Spielzeit 2008/09)

– Erzählerin Schmithüsen (3. Spielzeit 2009/10)

– Liedduo Schmithüsen / Palm (alle Spielzeiten)

– Liedduo Sohn / Burghardt (5. Spielzeit 2011/12)

– Erzähler Winking (alle Spielzeiten)

 

 

 

Das Liedduo Bauer / Hielscher 

 

Die beiden Interpreten werden in Fachkreisen zu den etablierten Formationen ihrer Generation gezählt. Für Ihr fulminantes Liederabenddebüt in der alten Kaiserstadt Kyoto wurden Sie jüngst mit dem begehrten "Aoyama Music Award 2003" ausgezeichnet. Für NAXOS International dokumentieren sie derzeit das gesamte Liedschaffen Robert Schumann’s auf einer 10 CD-Edition. Beim Freiburger Label ARS MUSICI hatten sie zuvor 3 CD’s mit den Liedern von Robert Schumann, Richard Strauss und Gustav Mahler vorgelegt.

 

 

Thomas E. Bauer

zählt seiner Vielseitigkeit und Stilsicherheit wegen zu den gefragten Sängern seines Fachs. Nach Studien in der Meisterklasse von Hanno Blaschke und Siegfried Mauser in München ist der ehemalige Regensburger Domspatz mehrfach Preisträger, u.a. des Kulturförderpreises der Bayerischen Staatsregierung, der Ernst von Siemens Musikstiftung, des Deutschen Musikwettbewerbs und des für seine herausragenden Leistungen in der zeitgenössischen Musik erstmals an einen Sänger vergebenen Schneider-Schott Musikpreises.


Thomas E. Bauer arbeitet mit zahlreichen prominenten Dirigenten zusammen. Sein Repertoire von über 30 CDs reicht von den Organa der Notre-Dame-Schule bis zu den Werken der zeitgenössischen Musik, bei der er sich als uraufführender Interpret u.a. der Werke von Luigi Nono, Wolfgang Rihm und Salvatore Sciarrino einen Namen gemacht hat. Thomas E. Bauer wurde in jüngster Zeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt, u.a. als Protagonist in Moritz Eggert’s Fußballoratorium „Aus der Tiefe des Raumes“, das im Zuge der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland große Beachtung erfahren hat, sowie durch den Film „Winterreise - Schubert in Sibirien“, der mehrfach war bei 3sat und arte zu sehen war.

 




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Der Erzähler Ingo Dorfmüller 

 

 

Ingo Dorfmüller , geboren in  Remscheid, studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in München und Köln. Er hospitierte während des Studiums an verschiedenen deutschen Theatern, unter anderem in Bielefeld bei John Dew. Er schloß seine Studien mit einer Magisterarbeit über die „Einwirkungen des Films auf die Dramaturgie der Oper“ ab.  Nachfolgend erhielt er ein Engagement als Dramaturg am Theater Dortmund.

Ferner arbeitete Ingo Dorfmüller bereits in der Studienzeit als freier Mitarbeiter für verschiedene Rundfunkanstalten und Fachzeitschriften. Außerdem wirkte er als Chorsänger bei Uraufführungen von Karlheinz Stockhausen und Giselher Klebe mit. 

Seine weit gefaßten musikalischen Interessen verwirklicht Ingo Dorfmüller seit 1997 als freischaffender Autor von Rundfunksendungen, vor allem für den WDR, DLF und SWR, sowie mit Beiträgen in Musikzeitschriften wie FonoForum und Concerto - Das Magazin für Alte Musik. Außerdem schreibt er für verschiedene Plattenfirmen wie EMI und Deutsche Grammophon, für Verlage wie den Harenberg-Verlag, an dessen Chormusikführer und Komponistenlexikon er mitwirkte, sowie für verschiedene Konzertveranstalter und Orchester wie die Berliner Philharmoniker und das Gürzenich-Orchester Köln.

 




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Das Liedduo Evers / tom Dieck 

 

Kennengelernt haben sich die beiden Künstlerinnen 1999 beim Studium in Köln. Seitdem erarbeiten sie regelmäßig Liederabende, die sie unter anderem erstmalig in Paris, Reykjavik oder im Beethovenhaus Bonn präsentiert haben.

Das Liedduo erhielt zahlreiche Auszeichnungen und gewann im Jahr 2003 in Graz den „Sonderpreis für beste Interpretation der Musik der Moderne“ beim 5. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“, worauf ein Arbeitsstipendium der Paula-und-Albert-Salomon-Stiftung folgte. 

Die beiden Künstlerinnen zeichnen sich durch ihren hohen musikalischen und emotionalen Ausdruck, sowie ihre besondere Programmgestaltung aus. Durch das Einbetten von Neuer Musik in das Liedgut der Klassik und Romantik eröffnen sie dem Zuhörer neue musikalische Dimensionen und Klangwelten, wie beispielsweise in ihrer ersten gemeinsamen CD „Getroffen“ auf dem Label Edition Zeitklang. 

 

 

Silke Evers studierte Gesang an der Kölner Musikhochschule bei Hans Sotin und Klesie Kelly, sowie in Düsseldorf bei Michaela Krämer. Sie erlangte viele Stipendien und erste Preise, u.a. bei der Deutschen Studienstiftung, beim Lions-Club-Liedwettbewerb, sowie den renommierten Kunstförderpreis des Freistaats Bayern im November 2006. Sie sang in den großen Konzertsälen Europas, und Tourneen führten sie durch zahlreiche Länder, u.a. Island, Brasilien und Indien.

Im Bereich Barockmusik, für den sie sich bei Kai Wessel, Barbara Schlick, Günther Höller und Konrad Junghänel weiterbildete, schaffte sie sich ein breites Repertoire. Das international renommierte Barockensemble Concerto Köln engagiert Silke Evers seit 2001 regelmäßig als Solistin. Zudem hat sie sich einen Namen als gefragte Interpretin im Bereich der Neuen Musik gemacht und arbeitete hier unter anderem mit dem Arditti-Streichquartett zusammen. Gerne wird sie als Interpretin für Uraufführungen engagiert - zuletzt für Enno Poppes „Wespe“ in Berlin, sowie bei den Tagen Neuer Musik in Witten. 

Im Opernfach ist Silke Evers in großen Hauptrollen zu hören. Als Gast trat sie in den Opernhäuser von Bonn, Hagen und Münster auf, bevor sie an das Mainfrankentheater Würzburg engagiert wurde. Dort singt sie zur Zeit Pamina, Fiordiligi, Gilda und Sophie (Rosenkavalier). 2005 wurde Silke Evers von der Zeitschrift „Opernwelt“ für die Kategorie „Beste Nachwuchssängerin“ vorgeschlagen. 

 

Wiebke tom Dieck studierte zunächst Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Martin Dörrie. Anschließend verfolgständigte sie ihre Studien an der Kölner Musikhochschule im Fach Liedgestaltung bei Jürgen Glauß, sowie als Gaststudentin bei Hartmut Höll in Karlsruhe. Meisterkurse belegte sie bei Konrad Elser und Norman Shetler.

Als Klaviersolistin erhielt Wiebke tom Dieck 1997 für ihre herausragende Präsentation von Klavierwerken beim Kongress „Klaviermusik nach 1950“ in Darmstadt das Jahresstipendium der EPTA. Darüberhinaus trat sie als Solistin mit dem Jugendsinfonieorchester in der Bonner Beethovenhalle auf. 

Wiebke tom Dieck arbeitet zur Zeit freiberuflich mit großem Engagement als Pädagogin in Berlin und ist als Klavierpartnerin zahlreicher Sänger, Instrumentalisten und Chöre bei Konzerten im In- und Ausland tätig.

 




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Das Liedduo Häger / Theill 

 

Klaus Häger und Karola Theill konzertieren bereits seit zwanzig Jahren als Liedduo. Zahlreiche Liederabende mit Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts haben die beiden gemeinsam bestritten, von denen viele in Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert sind.

 


 

Klaus Häger stammt aus Wuppertal und erhielt dort seine erste Ausbildung in den Fächern Violoncello, Klavier und Orgel. Bereits während seiner Schulzeit betätigte er sich als Organist, Chor- und Orchesterleiter. Nach dem Abitur studierte er zunächst Schulmusik, später Gesang bei den Professoren Dr. Franz Müller-Heuser, Ingeborg Most und Jürgen Glauß (Lied) in Köln und Freiburg. Er vervollständigte seine Studien in Meisterkursen bei Sena Jurinac, Ernst Haefliger und Dietrich Fischer-Dieskau.

Klaus Häger war Stipendiat des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker sowie der Walter-Kaminsky-Gedächtnisstiftung, Preisträger des Internationalen Mirjam-Helin-Gesangswettbewerbes in Helsinki 1989 und des Internationalen Mozart-Wettbewerbes der Städte Venedig-Prag-Wien 1990. Er erhielt den ersten Preis im Bundeswettbewerb Gesang in Berlin 1990, sowie den Oberdörffer-Preis in Hamburg 1992. 

Er war Gast bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Opernfestspielen, den Ludwigsburger Schloßfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oregon Bach Festival sowie bei der Bachwoche Ansbach. Im Laufe der Jahre arbeitete er mit den Dirigenten Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Gerd Albrecht, Michael Gielen, Gary Bartini, Helmuth Rilling, Fabio Luisi, René Jacobs, Howard Arman und Philippe Herreweghe zusammen. 

Seit 1991 ist Klaus Häger Mitglied der Hamburgischen Staatsoper, seit der Spielzeit 1997/98 hat er ein Festengagement an der Deutschen Staatsoper Unter den Linden Berlin. Neben seiner Operntätigkeit singt er zahlreiche Oratorien- und Orchesterkonzerte und gibt regelmäßig Liederabende. Rundfunkaufnahmen fürr fast alle deutschen Rundfunkanstalten, zahlreiche Schallplatten- und Fernsehaufnahmen runden seine Tätigkeiten ab. Im Jahre 2004 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater Rostock berufen. 

 

Karola Theill war eine echte Neuentdeckung“ schrieb Der Tagesspiegel über die Liedbegleiterin von Dietrich Fischer-Dieskau nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie. Als eine der wenigen Frauen im Fach Liedgestaltung hat sich Karola Theill seither als Pianistin und Dozentin einen Namen gemacht.

Karola Theill konzertiert in Deutschland, unter anderem bei den Berliner Festwochen,  den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den Moselfestwochen, den Kasseler Musiktagen, sowie im europäischen Ausland wie in der Opéra de Bastille, Paris, in Israel und den USA.

Sie war bzw. ist Liedpianistin von Dietrich Fischer-Dieskau, Benjamin Bruns, Matthias Goerne, Bettina Jensen, Carola Höhn, Klaus Häger, Thomas Mohr, Silvia Weiss, Scot Weir und anderen namhaften Sängern. Desweiteren ist sie Mitglied im Kammermusikensemble „flautopiano berlin“. Viele Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentieren ihre Tätigkeit. 

Zur Pianistin ausgebildet wurde die gebürtige Kölnerin an den Hochschulen in Hamburg und Berlin. Sie besuchte Liedkurse bei Aribert Reimann und war mehrere Jahre Liedpianistin im Unterricht von Dietrich Fischer-Dieskau. Mit einem Jahresstipendium ging sie 1987 an die Indiana University, School of Music in Bloomington, USA. Besonders prägend ist seit 1985 die intensive Zusammenarbeit mit der Pianistin Shoshana Cohen in Jerusalem.  

Karola Theill unterrichtet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und betreut eine Liedklasse an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.  

Sie gibt regelmässig Meisterkurse für Lied in Berlin, Stuttgart, an der Akademii Muzycznej in Poznan, dem Conservatorio di Musica in Alessandria, der Academy of Music and Dance in Jerusalem und der University of California, USA. 

 




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Der Erzähler Otto Hagedorn 

 

 

Otto Hagedorn stammt aus Dortmund und kam zum Studium nach Köln. An der dortigen Universität belegte er die Fächer Musikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik; an der Musikhochschule studierte er Schulmusik mit den Fächern Gesang, Klavier und Violoncello. Er gewann diverse Einblicke in verschiedene Berufsmöglichkeiten bei Praktika und als studentische Hilfskraft beispielsweise im Joseph Haydn-Institut oder bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er beim Kölner Stadt-Anzeiger und beim WDR 3. Nach dem Studium erhielt er eine Stelle beim Bärenreiter-Verlag in Kassel und in Prag. Seit 2003 ist er für verschiedene Noten- und Literaturverlage tätig. Inzwischen arbeitet Otto Hagedorn hauptsächlich als freier Autor und Moderator von Radiosendungen mit den Schwerpunkten Musik und Literatur.

 




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Das Liedduo Hemmelmann / Jones 

 

Anfang des Jahres 2008 fanden Fabian Hemmelmann und Lara Jones als Liedduo zusammen. In der noch kurzen Zeit ihres gemeinsamen Engagements für das Lied erarbeiteten sie sich bereits ein ansehnliches Repertoire und konzertierten bereits in meheren europäischen Städten, darunter Köln, Graz und Wettenberg. Im Studio Köln-Deutz gestalten sie gemeinsam eine eigene Konzertreihe.

 

 

Der Bariton Fabian Hemmelmann wurde in Lahnstein / Rheinland-Pfalz geboren. Er studierte bei Prof. Thomas Quasthoff (Detmold) und bei Prof. Klesie Kelly-Moog (Köln) und arbeitet zur Zeit mit Michael Volle.

Frühe Liederabende mit Andreas Frese am Klavier führten ihn mit Schumanns „Dichterliebe“ und Schuberts „Winterreise“ nach Trier, Koblenz, Solingen, Sigmaringen und Limburg. Es folgten weitere Recitals; bisherige Höhepunkte waren die Dichterliebe im Humboldt-Konzertsaal Caracas/Venezuela 2006 und das Italienische Liederbuch im Palais am Festungsgraben Berlin. Neben der Zusammenarbeit mit der Pianistin Lara Jones konzertiert Hemmelmann mit dem Gitarristen Christoph Weisbrod unter anderem mit der „Schönen Müllerin“ von Franz Schubert in der Gitarren-Fassung. 

Ein Schwerpunkt Fabian Hemmelmanns bildet die Neue Musik. So war er als Solist bereits mit namhaften Dirigenten wie Marcus Creed in Schnittkes „Faust-Kantate“ 2005 und in Berios „Canticum“ auf der MusikTriennale Köln  2007 zu hören, sowie mit der Schönberg-Serenade und als in der „Sinfonia“ von Berio unter Pierre Boulez im KKL Luzern 2006 und 2009. Im Mai 2007 wirkte er an der Uraufführung von Lucia Ronchettis experimenteller Oper „Der Sonne entgegen“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit. 2009 war er als Solist mit dem notabu-Ensemble Düsseldorf mit Brigitta Muntendorfs „Herbstszenen“ und den Kölner Vokalsolisten mit György Ligetis „Aventures“ in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören.

Fabian Hemmelmann war auf bedeutenden Podien mit zahlreichen Oratorien von Bach, Händel, Mendelssohn und Brahms, sowie konzertanten Bühnenwerken als Solist zu hören, so in der Philharmonie Köln, der Beethovenhalle Bonn, der Alten Oper Frankfurt, dem Dom zu Münster dem Limburger Dom, der Stiftskirche und der Liederhalle Stuttgart. 

 

Die südafrikanische Pianistin Lara Anne Jones, geboren in Durban, gab als Elfjährige ihr Debüt mit dem Natal Philharmonic Orchestra Durban, wurde so die jüngste Solopianistin Südafrikas und gastiert seitdem regelmäßig auch mit dortigen Orchestern.

1998 zog Lara Jones zum Studium nach Köln und wurde an der Musikhochschule von Prof. Roswitha Gediga unterrichtet, bei der sie 2003 ihre Reifeprüfung mit Prädikat und 2006 ihr Konzertexamen ablegte. Nach einem Zusatzstudium für Liedbegleitung ist sie an der Kölner Musikhochschule in diesem Fach als Dozentin tätig. Als Kammermusikpartnerin bekannter Solisten und fester Liedbegleiterin namhafter SängerInnen wie Hannah Morrison und Miljenko Turk kann man Lara Jones auch oft in ihrem eigenen Veranstaltungsort, dem Studio 22 in Köln-Deutz hören. 

„Dass jede Szene mit den ersten Takten Kontur und Atmosphäre besaß, das schaffte Turks junge Klavierpartnerin Lara Jones. Die aus Südafrika stammende Pianistin war eine Entdeckung in diesem WDR-Konzert. (MK, Kölner Stadtanzeiger, 28.1.2008)

 




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Der Erzähler Matthias Henke 

 

 

Matthias Henke ist Professor für Historische Musikwissenschaft an der Universität Siegen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Texte, die in viele Sprachen übersetzt wurden und in denen er sich unter anderem das Ziel gesetzt hat, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln. Über 100 Hörfunksendungen u.a. für  den SWR, BR und NDR, sowie mehr als 300 Schallplatten- und CD-Booklets gehören ebenfalls zu seinen Publikationen. Außerdem betätigt er sich als wissenschaftlicher Beirat der Ernst-Krenek-Institut-Privatstiftung im österreichischen Krems und als Kurator des Netzwerks Neue Musik, Kulturstiftung des Bundes in Berlin. Seine wissenschaftlichen Interessen gelten der Wiener Moderne, insbesondere Schönberg und Krenek und der zeitgenössischen Musik. Seine jüngste Veröffentlichung galt dem Jubilar des Jahres 2009 Joseph Haydn im dtv-Verlag, München 2009.

 




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Das Liedduo Holzmair / Ryan 

 

Der Liedsänger Wolfgang Holzmair arbeitet je nach Repertoire parallel mit meheren Pianisten zusammen. Mit seinem Kollegen Russel Ryan stellt er uns das äußerst selten zu hörende „Reisetagebuch aus den österreichischen Alpen“ mit einer Auswahl thematisch entsprechender Schubert-Lieder vor.

 

 

Wolfgang Holzmair stammt aus Vöcklabruck, Österreich. Er studierte Gesang an der Musikhochschule Wien bei Hilde Rössel-Majdan und Lied bei Erik Werba. Als Liedsänger tritt der Künstler regelmäßig in den führenden Musikzentren der Welt auf, wie etwa in London, Lissabon, New York, Washington, beim Risör Festival, Bath Festival, Menuhin Festival Gstaad, den Bregenzer Festspielen sowie beim Carinthischen Sommer. 2008 und 2009 führen ihn Liederabende erneut nach London, New York, Washington, aber auch Southampton, Den Haag, Salzburg, Graz und Linz. Neben seiner herausragenden Partnerschaft mit der britischen Pianistin Imogen Cooper und der Zusammenarbeit mit einer Reihe verdienter Begleiter tritt Holzmair immer wieder mit führenden Pianisten unserer Zeit auf, etwa Till Fellner, Lars Vogt und Christian Zacharias, zuletzt mit Andreas Haefliger.

Bei weltweiten Gastspielen mit führenden Orchestern und Dirigenten singt er auf der Opernbühne Papageno (Zauberflöte), Don Alfonso (Cosi), Faninal (Rosenkavalier), Musiklehrer (Ariadne), sowie Wolfram (Tannhäuser) und Eduard (Neues vom Tage von Hindemith). Für die kommende Saison sind Eisenstein (Fledermaus) in Dallas, die Partie des Vaters (Hänsel und Gretel) auf einer Japan-Tournee unter Ozawa und Demetrius (Midsummer Night’s Dream von Britten) in Toronto geplant.

Seine umfangreiche und von der Kritik hochgelobte Aufnahmetätigkeit spiegelt sich in zahlreichen CDs, u.a. Lieder von Clara und Robert Schumann und Lieder diverser Komponisten nach Eichendorff mit Imogen Cooper (Philips), diverse Schubert-Einspielungen mit Gérard Wyss (Tudor),  „Pelléas et Mélisande“ mit dem Orchestre National de France unter Haitink (Naïve). Seit Jahren setzt sich Wolfgang Holzmair auch für die Verbreitung von Werken, insbesondere Liedern, ehemals verfolgter Komponisten ein, wovon seine Krenek-, Mittler- und Zeisl-CDs (ORF, cpo) zeugen. Eine Theresienstadt-CD ist in Vorbereitung. Holzmairs Aufnahme von Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ unter Herbert Blomstedt wurde mit dem Grammy ausgezeichnet.

Seit 1998 leitet er eine Lied- und Oratorienklasse am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterkurse in Europa und Nordamerika. Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London. 

 

Russell Ryan, in North Dakota, USA geboren, erhielt bereits mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Er war wiederholt Preisträger beim San Francisco Junior Bach-Festival und trat über vier Jahre hindurch als Solist auf. Nach dem Studium am San Francisco Conservatory of Music erfolgte seine weitere Ausbildung an der berühmten Juilliard School in New York. Anschließend ging er nach Österreich, wo er das Fach Klavierkammermusik bei Prof. Georg Ebert an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung abschloss.

1985 begann seine Lehrtätigkeit als Liedbegleiter an der Gesangsabteilung der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, wo er ab 1991 als Assistent der Liedklasse von Edith Mathis wirkte. Außerdem war er durch mehrere Jahre Begleiter des Wiener Singvereins und unterrichtete bei internationalen Meisterkursen für Lied, Oper und Musical (Jugendfestival Bayreuth, Wiener Meisterkurse, Meisterkurse Gino Bechi in Florenz, Musikhochschule Oslo). Derzeit leitet er die Gesangsklasse am Institute for the International Education of Students (IES) in Wien und gastiert auch beim Fairbanks Summer Arts Festival. 

Als Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker tritt er regelmäßig in Europa, den USA, Israel und China auf. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie mehrere CD-Aufnahmen machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Er konzertierte u.a. bei den Wiener Festwochen, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Grieg Festival Oslo und dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Außerdem trat er in der Carnegie Hall New York auf, wo er an mehreren Abenden die großen Liederzyklen von Hugo Wolf begleitete.

 




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Das Liedduo May / Renzikowski 

 

Mit CD-Einspielungen von Liedern Max Regers, Hugo Wolfs und Julius Weismanns hat sich das Liedduo Frauke May und Bernhard Renzikowski international einen Namen gemacht. Kürzlich debütierten die beiden Künstler mit einem Liederabend in der Villa Wahnfried in Bayreuth.

 

 

Die gebürtige Bremerin Frauke May schloss ihr Gesangsstudium für Oper, Konzert und Lied an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Rudolf Bautz mit dem Konzertexamen ab. Bereits während ihres Studiums debütierte sie als „Frau Reich“ in den Lustigen Weibern von Windsor bei den Internationalen Sommerfestspielen auf Schloss Weikersheim. Sie gewann erste Preise beim Bundeswettbewerb Gesang, wurde Stipendiatin des Deutschen Musikrates sowie mit dem Europäischen Gesangsförderpreis für die beste Wagner-Interpretation ausgezeichnet. Sie ist Preisträgerin des „43. Internationalen Musikwettbewerbes der ARD-München“ für Oper und Konzert.

Weitere Studien absolvierte sie bei Brigitte Fassbaender und Elisabeth Schwarzkopf. Es folgten Opernengagements an die Stadttheater in Aachen, Lübeck, Regensburg, Mainz, Heidelberg, Klagenfurt und Linz sowie an die Oper Bonn. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Partien wie „Mrs. Quickly“, „Fenena“, „Rosina“, „Hänsel“, „Niklaus/Muse“, „Orlofsky“, Czipra“, Rossweiße“, „Waltraute“, „Suzuki“. Frauke May singt im Rahmen ihrer internationalen Konzerttätigkeit in Frankreich, Belgien, Spanien, Griechenland, Österreich, der Schweiz, der Ukraine und den USA die großen sakralen Werke und Orchesterlieder des Alt-und Mezzofaches. 

In Deutschland konzertierte sie mit dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, den Bochumer Sinfonikern und der Philharmonica Hungarica und anderen. Sie sang unter der Leitung von Gustav Kuhn, Gary Bertini und Christoph Prick. 

Rundfunkaufnahmen und Live-Konzertmitschnitte beim BR, WDR und DLF dokumentieren diese Zusammenarbeit. 

Immer wieder die Balance zwischen ihrem Bühnentalent und ihrer Konzert- und kammermusikalischen Begabung suchend, nimmt für die Mezzosopranistin auch die Arbeit im Aufnahmestudio zusammen mit ihrem Pianisten Bernhard Renzikowski breiten Raum ein. Das bezeugen die Weltersteinspielung aller Mörike-Lieder von Hugo Wolf, die kompletten „Schlichte Weisen“ op.76 von Max Reger, sowie eine Auswahl von weiteren 30 Reger-Liedern. Alle CD Einspielungen sind bei BMG Classics/Arte Nova erschienen. Kürzlich spielte das Duo für Naxos Mahlers „Lieder aus des Knaben Wunderhorn“, sowie aller Wunderhorn-Vertonungen von Julius Weismann beim MDR in Leipzig ein.  

Frauke May setzt sich besonders für die Verbreitung des Werkes von Max Reger ein und ist seit 2005 Vorstandsmitglied der „Internationalen Max Reger Gesellschaft“. 

 

Bernhard Renzikowski, in Erlangen geboren, studierte an der Hochschule für Musik Köln bei Michael Rische und Ulla Graf. 1992 und 1994 legte er mit Auszeichnung die Konzertexamina in Klavier und Liedbegleitung ab. Wertvolle Anregungen erhielt der Pianist außerdem durch die Teilnahme an Meisterklassen bei Halina Czerny-Stefanska, Igor Oistrach, Edward Zienkowski, Wolfram Rieger, Brigitte Fassbaender und Dietrich Fischer-Dieskau.

1988 debütierte er mit dem Collegium Musicum Pommersfelden unter der Leitung von Donald Runnicles mit Mozarts Klavierkonzert KV 537. Es entwickelte sich rasch eine rege Konzerttätigkeit als Solist Kammermusikpartner und Liedbegleiter. So konzertierte er bei den Salzburger Festspielen 1992, beim Internationalen Schulhoff-Festival Düsseldorf und den Wiener Festwochen1994. Ferner trat er bei den Rheinischen Musiktagen, dem Cello-Festival Kronberg 1997 sowie  beim Internationalen Osterfestspiel Innsbruck1999 auf. Ausgedehnte Konzertreisen führten ihn in den vergangenen Jahren durch Österreich, Frankreich, Spanien, Italien und die Schweiz. Rundfunkaufnahmen beim BR, SWR, WDR, DLF und der Deutschen Welle dokumentieren die enorme Vielseitigkeit des Künstlers.

Sein umfangreiches Repertoire an Solo- und Kammermusik umfasst alle Stil Epochen von Scarlatti bis Berio, wie auch alle großen Liederzyklen. Immer wieder von besonderem Interesse sind für ihn selten zu hörende Werke wie die Lieder von Max Reger und Ermanno Wolf-Ferrari oder die Violinsonaten von Erwin Schulhoff, Ludwig Thuille und Edward Elgar. 

Bernhard Renzikowski lehrt seit 1995 an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg/Breisgau. Seit vielen Jahren verbindet ihn mit der Mezzosopranistin Frauke May eine intensive künstlerische Zusammenarbeit als Liedduo. 

 




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Das Liedduo Mellon / Ivaldi 

 

1991 sang Agnès Mellon ihren ersten Liederabend auf dem Festival in Aix-en-Provence und entdeckte eine neue Leidenschaft außerhalb des barocken Repertoires. Diese Liebe teilt sie seither mit dem Pianisten Christian Ivaldi.

 

 

Agnès Mellon ist weltweit als Sängerin Alter Musik in historischer Aufführungspraxis bekannt, vor allem durch die seit Jahrzehnten bestehende Verbindung mit Les Arts Florissants unter William Christie und der Chapelle Royale unter Philippe Herreweghe. Unzählige Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen bezeugen diese lange beglückende Zusammenarbeit. Tourneen mit Oratorien, Kantaten und barockem Opernrepertoire führten sie auf alle bedeutenden Bühnen der Welt. Sie singt regelmäßig unter Sir Eliot Gardiner, Jean-Claude Malgoire, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Sigiswald Kuijken und René Jacobs.

Darüberhinaus hat sie 1997 ein eigenes Ensemble "Barcarole" gegründet, mit dem sie geistliche und weltliche barocke Kammermusik wenig bekannter Komponisten wieder zum Leben erweckt. Das Ensemble hat zuletzt „Les déesses outragées“ (Die geschmähten Göttinnen) mit Kantaten von Louis-Nicolas Clérambault, François Colin de Blamont und Philippe Courbois bei Alpha auf CD eingespielt. 

Jüngst hat die Künstlerin den Verein "Accanto" gegründet, der künstlerisch-pädagogische Projekte verwirklicht, denn eine weitere Leidenschaft von Agnès Mellon ist das Unterrichten. Sie gibt zahlreiche Meisterklassen im Conservatoire national supérieur de musique (CNSM) in Paris und in der Académie de musique française in Kyoto. 

 

Seit Christian Ivaldi seine Studien am Konservatorium in Paris mit fünf ersten Preisen beendet hat, hat ihn seine rege Konzerttätigkeit durch ganz Europa, Nord- und Südamerika, die ehemalige Sowjetunion und Fernost geführt. Seine Karriere zeichnet sich durch immense Vielfalt aus. Seine persönliche Vorliebe gilt der Kammermusik und der Neugier auf wiederzuentdeckendes, sowie zeitgenössesches Repertoire. Selten gespielte Literatur und Uraufführungen zahlreicher Werke verschiedener Komponisten erbrachten ihm Einladungen auf die Festivals in Dubrovnik, Kita-Kyushu, Kuhmo, Korsholm, Moskau, Neapel und Newport, sowie in Aix-en-Provence, Avignon, Berlin, Istambul, Persépolis, Warschau und Venedig.

Er hat mit herausragenden Solisten zusammen gearbeitet, unter anderem mit Rita Streich, Régine Crespin, Shirley Verrett, Barbara Hendricks, Christian Ferras, Pierre Amoyal, Bruno und Régis Pasquier, Mstislav Rostropovitch und Yuri Bashmet. Die Früchte seiner Arbeit spiegeln sich unzähligen Aufnahmen wieder, die ihm hochangesehene Preise einbrachten, so den Grand prix des Disquaires de France und mehrfach den Prix de Charles Cros und den Prix de l’Académie du Disque, sowie drei Diapasons d’Or.

Er unterrichtet Kammermusik am Conservatoire de Paris und an der Académie de musique française in Kyoto, Japan. 

 




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Das Liedduo Noack / Lange 

 

Das Liedduo Sebastian Noack und Manuel Lange begeistert sich schon seit vielen Jahren für das Lied. Im Jahre 2006 gründeten sie gemeinsam im Musikinstrumenten-Museum in Berlin die Konzertreihe „Meisterlied“. Neben eigenen Liederabenden konnten sie zahlreiche namhafte Gäste gewinnen.

 

 

Der gebürtige Berliner Sebastian Noack studierte Gesang an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK) bei Dietmar Hackel, Ingrid Figur und Dietrich Fischer-Dieskau. Bekannt wurde er durch den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Er gewann den Paula Lindberg-Salomon-Wettbewerb sowie den 2. Preis beim International Song Competition in der Wigmore Hall London. Seitdem hat er sich besonders als Konzertsänger einen Namen gemacht.

Er sang unter namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov, Marin Alsop, Kirill Petrenko, Markus Stenz, Johannes Debus, Marcus Creed, Michel Corboz, Pierre Cao, Roy Goodman und Frieder Bernius. Sein Repertoire umfasst alle bedeutenden oratorischen Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart. Zahlreiche Tourneen mit den Passionen, dem Weihnachtsoratorium, der H-Moll-Messe, und den Kantaten von J. S. Bach unter Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe oder Gustav Leonhardt führten ihn durch ganz Europa, die USA und Südostasien. 

Er ist gern gesehener Gast auf internationalen Festivals: Rheingau, Schleswig-Holstein, Oregon Bach Festival, Jerusalem Chamber Music, Brühler Schlosskonzerte, Festival de Saintes und anderen. Sebastian Noack musiziert mit den Orchestern der großen Rundfunkanstalten und den namhaften Barockorchestern ebenso wie mit Kammermusikensembles, beispielsweise dem Sharoun-Ensemble oder Sabine Meyers Trio di Clarone. Außerdem wirkte er bei Harmonia-Mundi-CD-Produktionen der Johannes-Passion und der Leipziger Weihnachtskantaten, beide unter Philippe Herreweghe, und der Händel-Oper Siroe unter Andreas Spering mit. 

Sebastian Noacks großes Interesse gilt dem Liedgesang. Bereits vor einigen Jahren sprang er mit großem Erfolg für Thomas Quasthoff bei einem Liederabend in Lindau ein, kürzlich war er zu Gast im Schumannhaus Bonn. Gemeinsam mit Ruth Ziesak sang er Mahlers Wunderhorn-Lieder in neuer Instrumentierung im Konzerthaus Berlin sowie in Stuttgart und Basel und produzierte jüngst für den SWR verschiedene Faust-Vertonungen. Mit Juliane Banse und Stella Doufexis war Sebastian Noack im vergangenen Sommer zu Gast bei der Schubertiade Schwarzenberg. 

Im Bereich der Oper debütierte Sebastian Noack im Juni 2009 in Donizettis Viva la Mamma an der Staatsoper Berlin. Im Januar 2010 gab er sein Rollendebut als Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser an der Oper Halle unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens. 

 

Der in Berlin geborene Pianist Manuel Lange studierte Klavier bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Ferner nahm er regelmäßig an den Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil.

Er gewann den ersten Preis für Klavierbegleitung beim internationalen Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb „Das Lied“ 1997 sowie den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb 1998 in Passau, außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin und den Hanns-Eisler-Preis an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. 

Sechs Jahre lang war er Solorepetitor an der Komischen Oper Berlin und leitete daneben eine Liedklasse an der Universität der Künste Berlin. An diesem Institut wurde er i Herbst 2005 als Gesangsrepertoire-Professor berufen.  

Mit dem Bariton Sebastian Noack verbindet ihne eine lange fruchtbare musikalische Partnerschaft. Mit der Sopranistin Anne Schwanewilms gab Manuel Lange Liederabende im Concertgebouw Amsterdam, in der Dresdner Semperoper, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Liceo in Barcelona, in der Opéra du Rhin in Straßburg und in der Oper Frankfurt. Weiterhin trat er als Liedbegleiter von Mojca Erdmann, Maria Bengtsson, Lothar Odinius, Stella Doufexis, Anna Korondi und Dagmar Schellenberger auf. 

Eigene Meisterkurse für Liedgestaltung und die Begleitung bei Gesangs-Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Mirella Freni, Anne Schwanewilms, Francisco Araiza, Roman Trekel ergänzen seine Arbeit.  

Neben seiner Liedtätigkeit widmet sich Manuel Lange in letzter Zeit wieder vermehrt dem Solo-Repertoire, so war er im Oktober 2009 mit der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth mit Beethovens 4. Klavierkonzert zu hören und wird im Juli 2010 in der Berliner Philharmonie Griegs Klavierkonzert spielen. 

 




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Das Liedduo Odinius / Kehring 

 

Die beiden Musiker verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit, in der die Lieder Schuberts einen besonderen Stellenwert einnehmen. Bezeichnenderweise war es „Die schöne Müllerin“, die vor mehr als zehn Jahren den Auftakt ihrer musikalischen Partnerschaft bildete. Der zweite große Schubert-Zyklus steht noch aus: für Im Zentrum LIED widmet sich das Liedduo erstmals gemeinsam der „Winterreise“.

 

 

Der lyrische Tenor Lothar Odinius studierte Gesang bei Anke Eggers in Berlin. In Meisterkursen bei Ingrid Bjoner, Alfredo Kraus und mehrfach bei Dietrich Fischer-Dieskau erhielt er weitere Anregungen für seine Arbeit. Zurzeit wird er gesanglich von Gundula Hintz und Neil Semer betreut.

Zu den jüngsten Erfolgen von Lothar Odinius, vom Berliner Tagesspiegel als „erstklassiger Sänger und Mime“ tituliert, gehört sein Debüt in Glyndebourne als Tamino in Mozarts „Zauberflöte“ im Herbst 2008. Zuvor war er bei den Schwetzinger Festspielen, bei den Haydn Festspielen Eisenstadt und bei den Mannheimer Mozartwochen zu erleben. In den letzten Jahren interpretierte er alle bedeutenden Partien seines Faches, u.a. in Salzburg, Kopenhagen, Wiesbaden, Mannheim, Braunschweig und Bonn. Am Opernhaus Zürich begeisterte er in der Titelpartie von Schuberts „Alfonso und Estrella“ unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. 

Besondere Aufmerksamkeit widmet Lothar Odinius dem Konzertgesang. Als Evangelist der Oratorien von Bach, als Interpret mit einem Repertoire vom Barock bis in die Gegenwart hat sich der Tenor international einen Namen gemacht. Unter den unzähligen Engagements ist zuletzt die Tournee mit der Academy of St. Martin in the Fields unter der Leitung von Sir Neville Marriner mit Mozarts „Requiem“ hervorzuheben. Bemerkenswerte Liederabende gab er in Herrenchiemsee, Bonn, Basel und Vaterstetten. 

Eine enge Zusammenarbeit verbindet den Sänger mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Adam Fischer, András Schiff und Helmuth Rilling. Außerdem arbeitet er mit Dirigenten wie Carl St. Clair, Dietrich Fischer-Dieskau, Enoch zu Guttenberg, Philippe Herreweghe, Peter Schreier, Morten Schuldt-Jensen, Bruno Weil und Franz Welser-Möst. 

Zukünftige Engagements beinhalten Konzerte in Mailand, Prag, San Fracisco, Nashville, Hamburg und Brüssel, u.a. mit dem Israel Philarmonic Orchestra, mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, sowie seine Operndebüts an der Canadian Opera Company und dem Royal Opera House Covent Garden. 

Seine Tätigkeit ist auf zahlreichen CD-Einspielungen dokumentiert, darunter Franz Schmidt „Das Buch mit sieben Siegeln“ unter Franz Welser-Möst, Alexander Zemlinksy „Der Traumgörge“ unter James Conlon, Joseph Haydn „Die Schöpfung“ unter Enoch zu Guttenberg. 

 

Der Pianist Burkhard Kehring widmete schon früh der Liedbegleitung große Aufmerksamkeit. Intensive Anregungen auf diesem Gebiet erhielt er von Lehrern wie Ralf Gothoni, Gernot Kahl und Martin Katz. Begleiterpreise internationaler Liedwettbewerbe wie den „Walther-Gruner-Competition“ in London und den „Hans-Pfitzner-Wettbewerb“  in München markierten den Beginn seiner Konzerttätigkeit als Liedbegleiter, die ihn in die wichtigsten europäischen Konzertsäle, u.a.Wigmore Hall London, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, in die USA, nach Asien und Südamerika sowie auf zahlreiche Musikfestspiele, darunter die Schubertiade Hohenems, die Musikfestspiele Bergen, Schubert Serenades New York und Ravinia Festival Chicago führte.

Burkhard Kehring war offizieller Klavierbegleiter bei Meisterkursen von Elisabeth Schwarzkopf, Reri Grist, Marylin Horne, Ernst Haefliger und Hermann Prey. Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Gesangspartnern wie Christiane Iven, Randi Stene, Michaela Kaune, Inger Dam-Jensen, Christiane Oelze, Claudia Barainsky, Christiane Karg, Robert Holl, Kwangchoul Youn, Roman Trekel, Christian Elsner, Dietrich Henschel, Hanno Müller-Brachmann, Jan Kobow, Andreas Schmidt, Florian Bösch und Lothar Odinius. Gemeinsam mit Dietrich Fischer-Dieskau gestaltet er seit 1996 musikalische Lesungen und Melodramenabende.  

Zudem konzipiert Burkhard Kehring eigene Liederabendreihen: Sein erster Liederabend-Zyklus in der Musikhalle Hamburg brachte 1996 annähernd das gesamte Liedschaffen Hugo Wolfs zur Aufführung. Ihm folgte 1997 die „Schubertiade modern“ - eine Gegenüberstellung der Lieder Schuberts und des Schönberg-Kreises - sowie die Liederabendserie „Schubert plus“ in Frankfurt/Main. Auf Einladung des Beethoven-Festes Bonn kam zuletzt 2006 ein Robert-Schumann-Zyklus zur Aufführung. 

Burkhard Kehrings Liedeinspielungen umfassen Mayrhofer- und Goethe-Vertonungen von Schubert im Rahmen der Deutschen Schubert-Edition sowie Lieder von Mendelssohn, Schumann, Rossini, Liszt, Grieg, Mahler, Wolf, Strauss, Alfvén, Debussy, Ravel, Martin, Fortner und Ullmann. Ein Melodramen-Album mit Dietrich Fischer-Dieskau erschien 2005 bei der Deutschen Grammophon, Lieder von Schönberg und Busoni mit Hanno Müller-Brachmann sind in Vorbereitung. 

2003 zum Professor für Liedgestaltung an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen, leitet Burkhard Kehring seit 2008 dort einen von ihm initiierten neuen Masterstudiengang für Liedduos und Begleiter. Er unterrichtete zudem auf Meisterkursen in Deutschland, Spanien, Kanada, Israel und Indien.

 




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Das Liedduo Romberger / Kroupa 

 

Die beiden Musiker haben sich durch ihre Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Detmold kennen und schätzen gelernt und haben seitdem immer wieder höchst unterschiedliche Konzertprogramme gemeinsam erarbeitet.

 

 

Die Mezzosopranistin Gerhild Romberger, in Sögel im Emsland geboren und aufgewachsen, ist mit einer außergewöhnlich farbigen und samtenen Stimme begabt. Sie studierte an der Hochschule für Musik in Detmold bei Heiner Eckels und belegte Kurse bei Prof. Annie Schoonus, Mistsuko Shirai und Hartmut Höll. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit in den Bereichen Oratorium, Lied und Moderne führte sie auf zahlreiche bedeutende Konzertpodien im In- und Ausland. Gerhild Romberger hat sich schon sehr früh auch dem Unterrichten gewidmet, lehrt seit 1993 an der Hochschule für Musik Detmold und hat seit kurzem ebendort eine Professur inne.

Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende unterschiedlichster Thematik. Ihre Fähigkeit des Absoluthörens macht sie zu einer gefragten Interpretin der zeitgenössischen Musik. Das Repertoire Rombergers umfasst alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock über die Klassik und Romantik bis hin zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Nach einem Konzert mit der Münchner Philharmonie schwärmte die Presse im Nachhinein: "Die schöne Stimme der Altistin strahlt bei aller Klarheit eine überirdische Wärme aus, mal liebevolle Mutter, dann zärtliche Geliebte . Gerhild Romberger singt und die Zeit bleibt stehen." (Süddeutsche Zeitung). Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihren künstlerischen Rang.

 

Der Komponist und Pianist Miroslav Kroupa wurde in der Slowakei in Bratislava geboren und studierte zunächst am dortigen Konservatorium Klavier und Komposition. Anschließend ging er für vier Jahre nach Ungarn, wo er an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest in der Kompositionsklasse von Jozsef Soproni eine prägende Zeit erlebte. Anschließend vervollständigte er seine Studien in der Kompositionsklasse von Martin Christoph Redel an der Musikhochschule Detmold und kam so nach Deutschland.

Schnell entstanden viele Kontakte, vor allem auch als Liedbegleiter und Korrepetitor. So folgten bald Lehraufträge für Korrepetition an den Hochschulen für Musik in Würzburg und in Demold, wo Miroslav Kroupa seit 1997 eine feste Stelle bekleidet. Im Auftrag der Deutschen Schubertgesellschaft war er Gastdozent bei Meisterkursen für Sänger, zuletzt mit Norman Shettler in Moers und an der Folkwang Hochschule in Essen. Er begleitet regelmäßig bei hochrangigen Wettbewerben und spielt bundesweit zahlreiche Konzerte mit jungen Sängern. 

Die jüngste bei Cantate erschienene CD mit Miroslav Kroupa ist eine Aufnahme mit Vokalwerken von Frank Martin zusammen mit den Sängern Volker Arendts, Bariton und Susanna Martin, Sopran.

 




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Das Liedduo Schäfer / de Bruyn 

 

Wechselseitige Impulse zu setzen, zeichnet das Liedduo Markus Schäfer / Christian de Bruyn aus. Seit vielen Jahren erarbeiten sie gemeinsam themenorientierte Programme.

 

 

Markus Schäfer studierte Gesang und Kirchenmusik in Karlsruhe und Düsseldorf und gewann in Berlin den Bundeswettbewerb Gesang und in Mailand den Caruso-Wettbewerb. Er singt bevorzugt Bachs Evangelisten-Partien, pflegt den Liedgesang, und gestaltet im Bereich Oper besonders gern Mozart-Partien wie Ferrando, Don Ottavio oder Tamino.

Unter den vielen Dirigenten, mit denen Markus Schäfer zusammenarbeitet, sind insbesondere René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Paul McCreesh, Nikolaus Harnoncourt, Sir Yehudi Menhuin, Michael Gielen, Stefan Soltesz, Helmut Müller-Brühl, Martin Haselböck, Kent Nagano und Yakov Kreizberg zu nennen. 

Zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren das große Repertoire und die weite stilistische Bandbreite von Markus Schäfer. Herausragende Einspielungen gelangen u.a. mit „Cosi fan tutte“ unter Sigiswald Kuijken mit seiner La Petite Bande sowie mit der Matthäus-Passion mit dem Concentus musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, die mit dem Grammy ausgezeichnet wurde. 

 

Der in Wuppertal geborene Liedpianist und Kammermusiker Christian de Bruyn studierte Philosophie, Musikwissenschaft und Biologie in Köln und Bonn. Seine pianistische Ausbildung erhielt er bei den Professoren Hans-Otto Schmidt-Neuhaus und Wilhelm Hecker an der Musikhochschule Köln. Wichtige Impulse empfing er durch Siegfried Palm, Erik Werba, Astrid Varnay und Elisabeth Schwarzkopf.

Neben der Arbeit mit Markus Schäfer waren weitere wichtige Partner in seiner Laufbahn sein Klaviertrio, das Pierrot Ensemble Köln (als Pianist und Dirigent), das Robert-Schumann-Vokalensemble (als Leiter), die Duopartnerschaft mit Boris Pergamenschikow, Rosa Fain, Claus Reichardt, Johannes Goritzki, Agnes Giebel, Ingeborg Reichelt, Karl Ridderbusch, Eishi Kawamura – und seine vielseitige Lehrtätigkeit. Christian de Bruyn lehrt heute als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das Fach Liedbegleitung/Liedgestaltung.

 




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Die Erzählerin Ingrid Schmithüsen 

 

 

Ingrid Schmithüsens glühender Leidenschaft für das Lied ist die Gründung von Im Zentrum LIED zuzuschreiben, deren künstlerische Leitung sie übernommen hat. In der Spielzeit 2009/10 wird sie erstmals als Erzählerin zu erleben sein und aus der Perspektive der Interpretin erzählen.

 




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Das Liedduo Schmithüsen / Palm 

 

Ingrid Schmithüsen und Thomas Palm fanden erstmals 1982 anläßlich eines Meisterkurses bei Dietrich Fischer-Dieskau zusammen, der das Duo anschließend zwei Jahre lang für weitere Studien in seine Liedklasse an die Hochschule der Künste in Berlin einlud. Im Laufe der Jahre haben die beiden ein Repertoire von fast 4.000 Liedern erarbeitet und unzählige Liederabende in ganz Europa gegeben. Ihre umfassende Kenntnis der Liedliteratur spiegelt sich augenfällig in originellen Programmen wieder, in denen es immer Neues zu entdecken gibt, Bekanntes aus neuer Perspektive beleuchtet wird und zeitgenössische Liedkompositionen ihren Platz haben. Mehr als ein dutzend Lied-CDs hat das Duo bereits eingespielt, zuletzt die von der Presse hochgelobte „Imaginäre Reise durch Europa mit Liedern“ von Johanna Kinkel (1810-1858).

 

 

Ingrid Schmithüsen ist eine leidenschaftliche Liedgestalterin, die sich ebenfalls der Kammermusik, dem Oratorium und der zeitgenössischen Musik widmet. Die gebürtige Aachenerin sang 18jährig bereits ihren ersten Liederabend, bevor sie an der Musikhochschule Köln ihr Gesangsstudium aufnahm. Mit der Stimme zu spielen und zu experimentieren, ihre Eigenarten zu entdecken und neue eigene Wege begehen, darin wurde Ingrid Schmithüsen von ihren Lehrern Gregory Foley und Dietrich Fischer-Dieskau bestärkt.

Ihr breitgefächertes Repertoire von Monteverdi, über Bach, Mozart, Schubert bis zu Wolf, Schönberg, Ives, Messiaen und den zeitgenössischen Komponisten spiegelt sich in ihrer umfangreichen Discographie wieder. CD-Einspielungen mit ihr gibt es bei Harmonia mundi France, BIS, Accent, col legno, Wergo, CPO, Koch, Capriccio, Canterino, Coviello Classics, Analekta, Atma classique, New Classic Adventures, Cadenza und Connex. 

Ingrid Schmithüsen musizierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, darunter das Gürzenich Orchester, die Dresdner Sinfoniker, der Windsbacher Knabenchor, der Thomanerchor Leipzig, Musica Antiqua, Concerto Köln, La Chapelle Royale, La Petite Bande, Musikfabrik, das Ensemble Modern, das Bach Collegium Japan, das Melbourne Symphony Orchestra, das Orchestre symphonique de Québec, das Vancouver Symphony Orchestra, das Sao Paulo Orquestra Sinfonica Municipal, Les idées heureuses, das Studio de musique ancienne de Montréal und das McGill Contemporary Music Ensemble. 

Sie sang unter dem Dirigat von Markus Stenz, Reinhard Goebel, Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken, Helmut Rilling, Karl Friedrich Beringer, Peter Neumann, Hermann Max, Peter Rundel, Michael Helmrath, Celso Antunes, Pascal Verrot, Dominique My, Lorraine Vaillancourt, Johannes Kalitzke und anderen. 

Ingrid Schmithüsen wirkte in zahlreichen Festivals mit, darunter die Wiener Festwochen, Ars Musica Brüssel, die Musik Triennale Köln, das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Schubertiade Hohenems, die Dresdner Musikfestspiele, das Beethovenfest Bonn, die Bachwoche Ansbach, das Rheingau Musik Festival, das Kurt Weill Fest Dessau, der Hohenloher Kultursommer, das Bozar-Festival Brüssel, das Festival Oude Muziek Utrecht, das Melbourne Arts Festival, Telluride Composer-to-Composer Festival Colorado, Présences Radio-France, Société musicale André Turp, MNM Montréal und MusiMars McGill. Tourneen führten sie durch ganz Europa, Australien, Nord- und Südamerika und den fernen Osten.

 

Thomas Palm, der sich durch einen außergewöhnlich farbigen Klavierklang und seinen Sinn für Poesie auszeichnet, ist einer der gefragtesten Liedbegleiter und Kammermusikpartner seiner Generation. Bereits während seines Studiums an der Kölner Musikhochschule bei Astrid Schmidt-Neuhaus, Eckardt Sellheim und Wilhelm Hecker faszinierte ihn besonders das Klavier im Zusammenspiel mit Sängern und Instrumentalisten, und so war er schon als Student Klavierpartner bei den Violinkursen Max Rostals in Köln und Bern sowie in der Liedklasse Dietrich Fischer-Dieskaus in Berlin.

Seither konzertierte Thomas Palm auf den bedeutendensten Podien €pas, Süd- und Nordamerikas und des Fernen Ostens. Seine Auftritte als Liedbegleiter namhafter Sängerinnen und Sänger bei den Musikfestspielen in Hohenems, Ludwigsburg, Schwetzingen, Schleswig-Holstein, im Beethovenfest Bonn und im Schumannfest Düsseldorf, sowie Siena, Assisi, Bordeaux, Osaka und Brasilia u.a. wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Meisterkurse, Lehraufträge und Gastprofessuren für Kammermusik und Lied verbinden ihn u.a. mit den Musikhochschulen von Osaka, Seoul, Pusan und Taipeh. An der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule leitet er seit 1983 eine Klavierklasse.

Repräsentativ für zahlreiche Lied- und Kammermusik-CDs sei die kürzlich bei CPO erschienene Gesamteinspielung der zehn Klaviertrios von Georges Onslow genannt.


 




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Das Liedduo Sohn / Burghardt 

 

Seit vielen Jahren erarbeiten Erik Sohn und Dominikus Burghardt bevorzugt themenorientierte Liederabende, und überraschen den Zuhörer zuweilen mit Crossover-Programmen, in denen sowohl Neue Musik als auch Jazz ihren Platz finden.

 

 

Erik Sohn, aufgewachsen in Friedrichshafen am Bodensee, studierte in Köln Musik und Germanistik. Nach dem Staatsexamen nahm er bei Professor Berthold Schmid ein Gesangsstudium in Dortmund auf; weiterführende Studien absolvierte er bei Norman Shetler, Barbara Schlick, Karl-Peter Kammerlander und Michael Volle.

Seine rege Tätigkeit als Konzert- und Oratoriensänger erbrachten ihm Engagements in ganz Deutschland, sowie in Frankreich, Spanien, Österreich, Tschechien, Israel, Korea und in den USA. Erik Sohn wirkte bei verschiedenen Opern- und Musiktheaterproduktionen mit. Im Bereich der Neuen Musik ist er gern gesehener Gast bei Projekten mit dem KlangForum Heidelberg, dem Ensemble Modern Frankfurt sowie dem ensemble recherche aus Freiburg. 

Ein weiterer Schwerpunkt seines künstlerischen Wirkens ist der Liedgesang. Mit einem umfangreichen Repertoire von romantischer und zeitgenössischer Literatur bis hin zum Jazz wurde er zu zahlreichen Liederabenden eingeladen. 

Als Coach der A-Cappella-Gruppe Wise Guys ist Erik Sohn für Gesangsensembles bundesweit als Ensemblecoach mit Schwerpunkt auf Populärer Musik gefragt. In diesem Bereich ist er seit 2006 Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln verpflichtet und dort Initiator des Festivals für Populäre Vokalmusik "voc.cologne". CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen runden seine künstlerische Tätigkeit ab. 

 

Dominikus Burghardt hat Klavier an den Musikhochschulen in Essen, Hannover und Düsseldorf studiert; seine Lehrer waren Boris Bloch, Roberto Szidon und David Levine. Ergänzende Studien im Fach Liedgestaltung führten ihn nach Wien zu Norman Shetler und an die Musikhochschule Zürich zu Irwin Gage. Er besuchte Meisterkurse für Liedgestaltung bei Konrad Richter und Graham Johnson.

Zudem betätigt er sich pianistisch auch als Kammermusiker mit verschiedenen Partnern, als Solopianist sowie als Orchesterpianist. Konzertverpflichtungen führten ihn dabei u.a. in die Kölner Philharmonie, an die Alter Oper Frankfurt, zu den Berliner Festwochen und zu den Tagen Neuer Musik Darmstadt, sowie zu Tourneen im europäischen Ausland und den USA.  

Schwerpunkte seiner Betätigung liegen auf der Musik des 19. Jahrhunderts und auf der Musik zeitgenössischer Komponisten. Seit 1992 unterrichtet er als Dozent das Fach Klavier und Liedgestaltung an verschiedenen Hochschulen, u.a. in Leipzig, Dortmund und derzeit in Essen. 

Ein weiteres Standbein seiner künstlerischen Arbeit ist die Arbeit als Chordirigent. Nach Studien bei verschiedenen Chordirigenten wie Erwin Ortner, Volker Hempfling und Raimund Wippermann und einer langjährigen Assistenz beim Essener Bachchor, leitet er seit 2001 den Ratinger Kammerchor. Mit diesem Ensemble hat er neben zahlreichen anderen Projekten 2007 die europäische Oper „St. Kilda – Insel der Vogelmenschen“ in Düsseldorf uraufgeführt. Die Produktion wurde 2008 mit dem „Scottish Event Award“ in Glasgow ausgezeichnet. Im Jahr 2008 initiierte er den „Ratinger HugoDistlerZyklus“ aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Ratinger Kammerchores.

 




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Der Erzähler Hans Winking 

 

 

Hans Winking wurde 1948 in Essen geboren. Nach seinen breitgefächerten Studien in Saarbrücken in Schulmusik, Dirigieren, Kontrabaß, Musikwissenschaft und Evangelische Theologie war er zunächst als Kontrabassist im Orchester tätig, später auch als Musiklehrer, wissenschaftlicher Asistent und Lehrbeauftragter.

1977 begann Hans Winking seine erste Rundfunkarbeit beim Saarländischen Rundfunk als Redakteur für Sinfonie und Oper und für die Kammermusik und wurde schließlich Abteilungsleiter für den Bereich E-Musik/Programm. 1988 wechselte er zum Westdeutschen Rundfunk Köln, zunächst als Leiter der Redaktionsgruppe Kammermusik und Manager des Kölner Rundfunkchores. Inzwischen arbeitet er hauptsächlich als Redakteur, Autor und Moderator der WDR-3-Radiosendung "KlassikForum", woher seine Stimme zahlreichen unserer Konzertbesucher vertraut ist. 

Besondere Interessensgebiete von Hans Winking sind Musik und Literatur, Wien um 1900 und Johannes Brahms und seine Zeit. Darüberhinaus ist er weiterhin als Kammermusiker (Kontrabaß) und als Dirigent tätig. 

 




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Wer - Partnerschaften… 

 

Im Zentrum LIED freut sich über folgende Partnerschaften:

 

In der Vierten Spielzeit „Gestalten“ 2010/11 sind unsere Partner:

 









 

In der Dritten Spielzeit „Passionen“ 2009/10 waren unsere Partner:

 









 

 

In der Zweiten Spielzeit „Silhouetten“ 2008/09 waren unsere Partner:

 











 

 

In der Eröffnungsspielzeit „Reflexionen“ 2007/08 waren unsere Partner:

 









Juwelier Hölscher



 




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Wer noch - Danksagungen... 

Im Zentrum LIED bedankt sich herzlichst für vielfältige Unterstützung bei:

 

Dr. Ullrich Bethe 

Pfarrer Christoph Biskupek 

Helga Blume 

Andreas Braun 

Susanne Cornet 

Nadia de Lazzer 

Sigrid Ebel 

Prof. Jürgen Glauß 

Arne Gloe 

Katja Heydegger 

Ingeborg Hofer 

Friedhelm Hohmann 

Prof. Gary Holt 

Stephanie Knobloch 

Thorsten Lehmann 

Dr. Déirdre Mahkorn 

Richard Mailänder 

Beatrix Mokroß 

Ainoa Padron 

Heike Paulsen 

Paula Peters 

Cosima Piehler 

Annett Reischert-Bruckmann 

Isabelle Rheinberg 

Anna-Katharina Rowedder

Milena Schuster 

Dr. Ernst Sell 

Klaus Simon 

Theresa Wagner 

Annette Wiencirz 

Stephanie Wilkens 

 

 




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